SPD-Wahlkampf

Schulz schimpft über Trumps „Politik der Niedertracht“

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in Trier: Etwa 1500 Menschen waren gekommen, um der Wahlkampfrede zuzuhören.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat US-Präsident Donald Trump als Vertreter einer Politik „der Niedertracht“ scharf kritisiert. Der starke Mann im Weißen Haus schlage Kapital aus der Angst der Menschen, schimpft Schulz.

Trier - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat US-Präsident Donald Trump als Vertreter einer Politik "der Niedertracht" scharf kritisiert.

Es gebe "Konjunkturritter der Angst, die aus jeder Verängstigung ihr Kapital schlagen", sagte Schulz am Dienstag in Trier bei einer Wahlkundgebung: "Typen wie Donald Trump, Vertreter einer Politik, denen jede Niedertracht recht ist." Die "Herabwürdigung ganzer Bevölkerungsgruppen und die gezielte Erniedrigung einzelner Personen" sei Absicht. Dies führe zu einer "Verrohung der Sitten in der Politik, wie wir sie noch nie hatten".

Trump sei "nicht gewillt, sich vom Nazi-Mob zu distanzieren", sagte Schulz mit Blick auf die rechtsextremen Ausschreitungen in der US-Stadt Charlottesville.

Er wolle daher klarer als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihm zurufen: "Ihre Politik ist falsch, und sie wird niemals die Politik der Bundesrepublik Deutschland werden. Wir sind ein Land, in dem die Nazi-Ideologie nie wieder einen Platz finden wird." Zum ersten Wahlkampfauftritt von Schulz in Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl waren rund 1500 Menschen auf den Platz vor der Porta Nigra gekommen.

dpa

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