Endspurt der Sondierungsgespräche

SPD: Mit Jamaika droht Deutschland Stillstand

+
Andrea Nahles.

Vor dem Endspurt der Jamaika-Sondierungsgespräche hat die SPD ihre Kritik an Union, SPD und Grünen verschärft.

Berlin - „Es droht eine Koalition des Minimalkompromisses, die für unser Land nichts voranbringt“, sagte die Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Andrea Nahles, der „Welt“ (Online: Sonntag / Print: Montag).

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil warf den Jamaika-Parteien die Bedienung von „Klientelinteressen“ vor. „Wenn die schwarze Ampel so regiert, wie sie sondiert, ist eine Regierung der Formelkompromisse und des kleinsten gemeinsamen Nenners zu erwarten.“ Heil sagte der „Welt“: „Es drohen Stillstand und wechselseitige Blockaden.“

Johannes Kahrs, Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, sagte der Zeitung, die Umfragen zeigten zu Recht, dass die Unionsparteien in der Wählergunst wegbrächen. „(Bundeskanzlerin Angela) Merkel hat keine Vorstellungen über den Tag hinaus. Der Kaiser ist nackt.“ Seit der verlorenen Wahl im September ist die SPD größte Oppositionspartei im Bundestag.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Trump behauptet vor Putin-Gipfel: Nato-Länder haben sich bei mir bedankt

Donald Trump trifft sich am Montag mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Zündstoff gibt es genug- beispielsweise die russischen Hackerangriffe während des …
Trump behauptet vor Putin-Gipfel: Nato-Länder haben sich bei mir bedankt

„Unkontrollierbar": Heftige Kritik aus der CSU an Seehofer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder macht Innenminister Horst Seehofer indirekt für schlechte CSU-Umfragewerte verantwortlich. In der Partei gärt es nach den …
„Unkontrollierbar": Heftige Kritik aus der CSU an Seehofer

Luftnummer oder Annäherung? - Trump trifft Putin

Die Aufmerksamkeit ist riesig, das Verhältnis der weltgrößten Atommächte gespannt wie seit Jahrzehnten nicht. Doch allzu groß sind die Hoffnungen vor dem Gipfel von …
Luftnummer oder Annäherung? - Trump trifft Putin

Spahn will Patientendaten auf Handys zugänglich machen

Berlin (dpa) - Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spätestens ab 2021 auch per Handy und …
Spahn will Patientendaten auf Handys zugänglich machen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.