Forsa-Umfrage

SPD verliert nach NRW-Kommunalwahl auch bundesweit

Die Sozialdemokraten hatten bei der Kommunalwahl am 13. September massive Verluste eingefahren. Foto: Christoph Schmidt/dpa
+
Die Sozialdemokraten hatten bei der Kommunalwahl am 13. September massive Verluste eingefahren. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Keine Besserung für die Genossen in Sicht. Einer aktuellen Umfrage zufolge käme die SPD nur auf 14 Prozent der Wählerstimmen bei der Bundestagswahl im Herbst.

Berlin (dpa) - Nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat die SPD laut einer Umfrage auch bundesweit in der Gunst der Wähler eingebüßt.

Wenn bereits jetzt Bundestagswahl wäre, verlöre die SPD zwei Prozentpunkte und käme auf 14 Prozent. Das hat das veröffentlichte RTL/ntv-Trendbarometer des Forsa-Instituts ergeben. Der Wert für die Union bliebe mit 36 Prozent konstant. Damit liegt die SPD 22 Punkte hinter CDU/CSU. Die Sozialdemokraten hatten bei der Kommunalwahl am 13. September massive Verluste eingefahren.

Die Grünen könnten laut der Umfrage im Vergleich zu einer Forsa-Befragung vor einer Woche um vier Punkte auf 22 Prozent zulegen. Linke und AfD liegen jeweils bei 8 Prozent, das ist jeweils ein Minus von einem Punkt. Die FDP erreicht unverändert 5 Prozent.

Könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, käme CSU-Chef Markus Söder laut Umfrage auf 36 Prozent. Er würde damit weiterhin am besten abschneiden. Auf dem zweiten Platz läge Grünen-Chef Robert Habeck (19 Prozent/plus zwei Punkte). SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz käme auf den dritten Platz (14 Prozent/minus zwei Punkte). Die Bundestagswahl ist im Herbst 2021.

© dpa-infocom, dpa:200919-99-625598/2

Vergangene Umfragen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf
Politik

Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf

„Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln“: Bundespräsident Steinmeier bittet die Bürger, einen Lockdown durch freiwillige Kontaktbeschränkungen zu verhindern.
Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf
Morawiecki: „Keine Politik der offenen Tür“
Politik

Morawiecki: „Keine Politik der offenen Tür“

Welche Konsequenzen zieht Europa aus der Flüchtlingskrise zwischen Belarus und Polen? Sollte Deutschland einen Kurswechsel bei Nord Stream 2 vollziehen? Polens …
Morawiecki: „Keine Politik der offenen Tür“
Der ,ungeliebte Sohn’ zieht Konsequenzen
Politik

Der ,ungeliebte Sohn’ zieht Konsequenzen

Otto Baumann tritt aus der SPD aus – Heftige Kritik an seinen ehemaligen Genossen – Neustart in der "AfD"?Witzenhausen. Fast ein Jahr is
Der ,ungeliebte Sohn’ zieht Konsequenzen
Wirbel in Schweden: Regierungschefin tritt direkt nach Wahl zurück – und kandidiert erneut
Politik

Wirbel in Schweden: Regierungschefin tritt direkt nach Wahl zurück – und kandidiert erneut

Schwedens neue Regierungschefin Magdalena Andersson ist nach ein paar Stunden im Amt wieder zurückgetreten. Ausschlaggebend war ein Streit mit den Grünen.
Wirbel in Schweden: Regierungschefin tritt direkt nach Wahl zurück – und kandidiert erneut

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.