Spitzenergebnis für Michael Roth

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Sontra. Viel deutlicher konnte das Ergebnis für Michael Roth nicht ausfallen. Heute Mittag wählten ihn die Delegierten der SPD Werra-Meißner und de

Sontra. Viel deutlicher konnte das Ergebnis für Michael Roth nicht ausfallen. Heute Mittag wählten ihn die Delegierten der SPD Werra-Meißner und der SPD Hersfeld-Rotenburg mit 98,7 Prozent der Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl im nächsten Jahr.

Von 249 eingeladenen Delegierten waren aus 80 Ortsteilen der beiden Kreise 143  im Sontraer Bürgerhaus anwesend. 136 Genossen stimmten für Roth, zwei gegen ihn und einer enthielt sich."Das beste Wahlergebnis, das ich hier im Wahlkreis je erzielt habe", sagte ein strahlender Michael Roth nach seiner Wahl.

Im Vorfeld fand er, der seit 1998 den Wahlkreis 170 in Berlin vertritt, klare Worte im rappelvollen Bürgerhaus-Saal. "Hätten wir so wenig zustande bekommen wie die amtierende Regierung, würden sie uns wie eine Sau durchs Dorf treiben", rief er seinen Genossen zu. Beispielsweise sei nicht eine Ortsumgehung bis heute realisiert worden. Zum Thema Rente sagte Roth: "Der Kampf gegen Rentenarmut muss mit dem Kampf gegen Hungerlöhne beginnen."

Der Europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Generalsekretär der hessischen SPD blickte heute aber nicht nur auf den bestehenden Bundestagswahlkampf: "Wir brauchen einen Politik- und Regierungswechsel nicht nur in Berlin, sondern auch in Wiesbaden", forderte er und bekam dafür langen Applaus der Delegierten. Die SPD könne in Berlin nur stark sein, wenn sie auch kommunalpolitisch und in den Ländern stark sei.

Im Vorfeld gab es eine Lobeshymne nach der anderen auf "unseren Michael". Torsten Warnecke (SPD-Unterbezirksvorsitzender Hersfeld-Rotenburg) lobte Roths politische Arbeit in Berlin wie auch im Wahlkreis in den höchsten Tönen. Und Margarete Koschel-Naahs, Stellvertretende Vorsitzende der SPD Werra-Meißner, sagte: "Michael heißt nicht nur Roth. Michael denkt rot. Sein Herz schlägt rot. Michael kümmert sich mit Herz und Verstand um die Belange der Menschen in unserer Region."

Nachdem Roth die zahlreichen Glückwünsche der Parteimitglieder entgegen genommen hatte, rief er zum Schluss seinen Genossen entschlossen zu: "Ich will es mit euch gemeinsam wuppen!"

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