Weltwirtschaftsforum

Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen

+
US-Präsident Donald Trump wird in Davos auch auf Kanzlerin Angela Merkel treffen.

US-Präsident Donald Trump wird zum Weltwirtschaftsforum in Davos reisen. Bei dem Treffen wollen 3000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft beraten.

Washington (dpa) - Die Delegation des Weißen Hauses werde am Dienstag und damit einen Tag später als geplant starten, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Montag mit. Trump werde später folgen. Die Abreise des Präsidenten war ohnehin erst für Mittwoch (Ortszeit Washington) geplant, am Freitag soll er eine mit Spannung erwartete Rede in Davos halten.

Der US-Delegation gehören neben Trump unter anderem Außenminister Rex Tillerson, Finanzminister Steven Mnuchin, Wirtschaftsminister Wilbur Ross und Präsidentenberater Jared Kushner an.

Voraussetzung für das Stattfinden der Reise ist allerdings, dass der Regierungsstillstand in den USA bis dahin - wie angekündigt - aufgehoben wird. Die Parteien im US-Senat hatten sich darauf verständigt. Jedoch standen zunächst noch die dafür notwendigen Abstimmungen sowie die Unterschrift von Präsident Trump aus.

Weltwirtschaftsforum: Start am Dienstag

Im Schweizer Skiort Davos beginnt am Dienstag das Weltwirtschaftsforum, in dessen Mittelpunkt die Frage stehen soll, wie "in einer zerrissenen Welt eine gemeinsame Zukunft" entstehen kann. Zu dem Treffen haben sich 3000 Teilnehmer angemeldet, darunter 70 Staats- und Regierungschefs und rund 1900 Konzernlenker. 

Aus Europa reisen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May und Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni an. US-Präsident Donald Trump soll am Freitag die Abschlussrede halten. Sein Motto "Amerika zuerst" steht im Kontrast zu den von vielen Davos-Teilnehmern favorisierten Themen Globalisierung und Freihandel.

dpa/afp

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

USA-Eskalation: New York droht ein Zusammenbruch historischen Ausmaßes - Anklage gegen Polizisten verschärft

USA: Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd geraten außer Kontrolle. Donald Trump kündigt Militäreinsätze an - die Lage in New York ist außer …
USA-Eskalation: New York droht ein Zusammenbruch historischen Ausmaßes - Anklage gegen Polizisten verschärft

Initiative: Höhere Strafen für tödliche Verkehrseingriffe

Wer betrunken am Steuer fährt und sogar einen Menschen tötet, kommt in Deutschland vergleichsweise glimpflich davon. Das soll sich ändern. Zwei Bundesländer treten für …
Initiative: Höhere Strafen für tödliche Verkehrseingriffe

„Covid tötet noch immer“: US-Politiker warnen vor steigenden Infektionszahlen durch Floyd-Demos

Die USA scheinen dem Coronavirus so langsam Herr zu werden. Doch die Demos im Zuge der gesellschaftlichen Missstände könnten diesen Erfolg konterkarieren. Politiker …
„Covid tötet noch immer“: US-Politiker warnen vor steigenden Infektionszahlen durch Floyd-Demos

Die sozialen Medien und der Präsident: Suche nach  „Rassist“ führt bei Twitter zu Donald Trump

Donald Trump steht wegen Äußerungen in den sozialen Netzwerken zu Anti-Rassismus-Protesten in der Kritik. 
Die sozialen Medien und der Präsident: Suche nach  „Rassist“ führt bei Twitter zu Donald Trump

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.