Finanzausgleich: Wer gibt, wer nimmt wie viel?

1 von 18
Wegen ihrer wirtschaftlichen, geografischen und regionalen Besonderheiten haben die 16 Bundesländer unterschiedlich hohe Einnahmen. Dass die Starken den Schwachen helfen, ist die Grundidee des Länderfinanzausgleichs. Sein Hauptziel ist laut Grundgesetz die Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse.
2 von 18
Den 13 Nehmerländern stehen dabei drei Geberländer - Bayern, Baden-Württemberg und Hessen - gegenüber, die nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2012 insgesamt 7,925 Milliarden Euro an ihre schwächeren Bundesbrüder weiterreichten.
3 von 18
Bayern ist mit 3,904 Milliarden Euro stärkstes Geberland. Knapp die Hälfte der gesamten Zahlungen übernimmt der Freistaat - zum Unmut von Ministerpräsident Horst Seehofer, der mit dem hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier am Bundesverfassungsgericht gegen den Länderfinanzausgleich klagen will.
4 von 18
Zweitgrößter Geber ist Baden-Württemberg. Das Land beteiligt sich mit 2,694 Milliarden Euro an der Umverteilung.
5 von 18
Das Nachbarland Hessen trägt 1,327 Milliarden Euro den drittgrößten Anteil zu der innerdeutschen Finanzspritze bei.
6 von 18
Die Bundeshauptstadt Berlin bezieht mit 3,323 Milliarden Euro den Löwenanteil - beinahe so viel, wie Bayern als Geberland jährlich springen lässt.
7 von 18
Mit deutlichem Abstand zum Hauptempfänger Berlin steht Sachsen an zweiter Stelle der Nehmerländer - 2012 erhielt das Bundesland 963 Millionen Euro.
8 von 18
Sachsen-Anhalt profitiert mit 547 Millionen Euro vom Länderfinanzausgleich.

Die Bundesländer und ihre Stellung im Länderfinanzausgleich im Überblick

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schäuble verteidigt Merkel - und fordert: Flüchtlinge integrieren statt auf Abschiebungen „hoffen“

Wolfgang Schäuble hat sich zum Thema Flüchtlingspolitik zu Wort gemeldet: Abschiebungen seien nicht die Lösung, meint er - der CDU-Politiker fordert mehr Integration.
Schäuble verteidigt Merkel - und fordert: Flüchtlinge integrieren statt auf Abschiebungen „hoffen“

Positive Signale in Krise um Maaßen

Fieberhafte Suche nach einem Ausweg aus der Krise um Maaßen - eine Einigung der Spitzen muss allerdings noch von den Parteien mitgetragen werden. Vor allem in der …
Positive Signale in Krise um Maaßen

Erdogan wünscht sich Versöhnung mit Deutschland - Lindner prophezeit GroKo eine „Peinlichkeit“

Der türkische Präsident Erdogan besucht Ende September Angela Merkel und hat eine Währungskrise zu meistern. Doch Oppositionspolitiker sagen das Staatsbankett …
Erdogan wünscht sich Versöhnung mit Deutschland - Lindner prophezeit GroKo eine „Peinlichkeit“

Fall Maaßen: Seehofer macht Vorschläge für neuen Maaßen-Posten - weniger Gehalt als Lösung?

Der Fall Maaßen stellt die Große Koalition in Frage. Die SPD will den Maaßen-Deal neu verhandeln - auch Horst Seehofer steht auf der Kippe. Der News-Ticker.
Fall Maaßen: Seehofer macht Vorschläge für neuen Maaßen-Posten - weniger Gehalt als Lösung?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.