Lawrow poltert

Streit geht weiter: Russland droht Trump mit Konsequenzen

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Sergej Lawrow bei der Münchner Sicherheitskonferenz

Der diplomatische Streit zwischen Russland und den USA könnte sich weiter zuspitzen. Putins Außenminister Sergej Lawrow hat am Montag erneut gedroht.

Amman - Moskau droht nach der Schließung seines Konsulats in San Francisco mit weiteren Konsequenzen für US-Vertretungen in Russland. „Wenn sie (die USA) die Parität zum Kriterium erhoben haben, werden wir uns die Bedingungen anschauen, unter denen die US-Auslandsvertretungen in Russland und die russischen in den USA arbeiten, und werden sie in Einklang bringen mit dem, was Parität genannt wird“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag der Agentur Interfax zufolge bei einem Besuch in Jordanien. Lawrow nannte aber zunächst keine Details, welche Schritte Russland genau plant.

Weiterer Abzug von US-Mitarbeitern?

Die USA hatten Russland Anfang September aufgerufen, das Konsulat in San Francisco und zwei weitere Vertretungen in Washington und New York zu schließen. Zuvor hatte Washington auf Druck Moskaus die Zahl seiner Mitarbeiter in den Repräsentanzen in Russland um Hunderte reduziert. Beide Seiten berufen sich dabei auf das Prinzip der Gegenseitigkeit.

In den USA arbeiten 455 Menschen in den russischen Vertretungen, davon aber etwa 150 bei den Vereinten Nationen in New York. Dies könnte bedeuten, dass Russland den Abzug weiterer US-Mitarbeiter verlangen könnte.

dpa

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