Rohingya

Suu Kyi sagt Teilnahme an UN-Vollversammlung ab

Muslimische Demonstranten protestieren in Kolkata gegen Aung San Suu Kyi und gegen die Gewalt gegenüber den Rohingyas in Myanmar. (zu dpa "Rohingya-Rebellen in Myanmar. Foto: Kol-SM/PTI
1 von 12
Muslimische Demonstranten protestieren in Kolkata gegen Aung San Suu Kyi und gegen die Gewalt gegenüber den Rohingyas in Myanmar. (zu dpa "Rohingya-Rebellen in Myanmar. Foto: Kol-SM/PTI
Trotz des klaren Wahlsiegs ihrer Nationalen Liga für Demokratie befindet sich Suu Kyi in einer schwierigen Lage. Foto: Mark Schiefelbein
2 von 12
Trotz des klaren Wahlsiegs ihrer Nationalen Liga für Demokratie befindet sich Suu Kyi in einer schwierigen Lage. Foto: Mark Schiefelbein
Indische Muslime protestieren in Kalkutta gegen die Unterdrückung der Rohingyas in Myanmar - und gegen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Foto: Bikas Das
3 von 12
Indische Muslime protestieren in Kalkutta gegen die Unterdrückung der Rohingyas in Myanmar - und gegen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Foto: Bikas Das
Endlich in Sicherheit: Rohingya-Flüchtlinge haben die Grenze zwischen Bangladesh und Myanmar überquert. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire
4 von 12
Endlich in Sicherheit: Rohingya-Flüchtlinge haben die Grenze zwischen Bangladesh und Myanmar überquert. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire
"Stoppt den Völkermord": Muslime demonstrieren in Neu Delhi gegen die anhaltende Gewalt in Myanmar. Foto: N D-KK/PTI
5 von 12
"Stoppt den Völkermord": Muslime demonstrieren in Neu Delhi gegen die anhaltende Gewalt in Myanmar. Foto: N D-KK/PTI
Grenzsoldat in einem Flüchtlingslager für Rohingyas an der Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire
6 von 12
Grenzsoldat in einem Flüchtlingslager für Rohingyas an der Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire
Ein Mitglied der muslimischen Minderheit der Rohingyas protestiert unter Tränen vor der Botschaft von Myanmar im malaysischen Kuala Lumpur gegen die Unterdrückung und Gewalt gegenüber der Volksgruppe in Myanmar. Foto: Daniel Chan
7 von 12
Ein Mitglied der muslimischen Minderheit der Rohingyas protestiert unter Tränen vor der Botschaft von Myanmar im malaysischen Kuala Lumpur gegen die Unterdrückung und Gewalt gegenüber der Volksgruppe in Myanmar. Foto: Daniel Chan
Ein Rohingya-Kind steht im bangladeschischen Ukhia an einem Holzzaun im Flüchtlingslager Kutupalong, nachdem es kurz zuvor die Grenze von Myanmar nach Bangladesch überquert hat. Foto: Bernat Armangue
8 von 12
Ein Rohingya-Kind steht im bangladeschischen Ukhia an einem Holzzaun im Flüchtlingslager Kutupalong, nachdem es kurz zuvor die Grenze von Myanmar nach Bangladesch überquert hat. Foto: Bernat Armangue

In Myanmar gehen Sicherheitskräfte massiv gegen eine muslimische Minderheit vor. International wächst die Kritik. Die einstige Demokratie-Ikone Aung San Suu Kyi sagt dazu nicht viel.

Rangun (dpa) - Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat ihre Teilnahme an der diesjährigen UN-Vollversammlung in New York abgesagt. Dies teilte ein Regierungssprecher in Rangun mit, ohne nähere Gründe zu nennen.

Die Friedensnobelpreisträgerin steht international wegen des brutalen Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die muslimische Minderheit der Rohingya massiv in der Kritik. Suu Kyi führt seit vergangenem Jahr in dem südostasiatischen Land als "Staatsrätin" praktisch die Regierung.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mittlerweile etwa 370.000 Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Suu Kyi äußerte sich bislang kaum zu der Verfolgung. Sie machte "Terroristen" für den Konflikt verantwortlich. An der UN-Generaldebatte am Sitz der Vereinten Nationen in New York nehmen alljährlich im September Staats- und Regierungschefs aus aller Welt teil. Heute will sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in Myanmar befassen.

Im Vielvölkerstaat Myanmar, dem ehemaligen Birma, ist die große Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens. Die Rohingya gehören zur muslimischen Minderheit. Die jüngste Gewaltwelle hatte am 25. August mit Angriffen von Rohingya-Rebellen auf Polizei- und Militärposten in der Unruheprovinz Rakhine begonnen. Die Rohingya sind staatenlos, seit das damalige Birma ihnen 1982 die Staatsbürgerschaft aberkannte. Vor der aktuellen Massenflucht waren bereits rund 400.000 von ihnen nach Bangladesch geflohen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Trump lädt Putin schon im Herbst nach Washington ein

Noch immer sorgt das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin beim Gipfel in Helsinki für Schlagzeilen. Wir berichten weiter über die Nachwehen des Gipfels im …
Trump lädt Putin schon im Herbst nach Washington ein

Hendrik Meier ist der erste Nachtbürgermeister Deutschlands

In Mannheim wurde der erste Nachtbürgermeister Deutschlands gewählt. Dieser soll vor allem bei Konflikten im Nachtleben vermitteln.
Hendrik Meier ist der erste Nachtbürgermeister Deutschlands

Fall Skripal: Russischer Diplomat verlangt britische Beweise

Einem Pressebericht zufolge haben die Ermittler im Fall des mit Nowitschok vergifteten Ex-Spions russische Verdächtige identifiziert. Eine Bestätigung dafür gibt es …
Fall Skripal: Russischer Diplomat verlangt britische Beweise

Trumps irre Show nach dem Treffen mit Putin

Seit Tagen irritiert Donald Trump mit Klarstellungen und Dementis zum Treffen mit Kremlchef Putin. Sein Fazit: Es war einfach großartig - So großartig, dass der …
Trumps irre Show nach dem Treffen mit Putin

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.