Peinlicher Fauxpas

Macron will Australiens First Lady ein Kompliment machen - doch etwas läuft schief 

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Macron besuchte am Dienstag den australischen Premierminister Turnbull in Sydney.

Peinlicher Sprachfehler für Emmanuel Macron in Sydney. Anstatt der australischen First Lady ein Kompliment zu machen, sagt er etwas ganz Komisches. Und das Netz lacht sich kaputt.

Sydney - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - eigentlich recht gewandt in der englischen Sprache - hat sich bei einem Besuch in Australien einen ziemlichen Fauxpas geleistet. Bei einem Treffen mit Premierminister Malcolm Turnbull in Sydney lobte der 40-Jährige dessen Ehefrau Lucy am Mittwoch als „delicious“ - zu deutsch: „köstlich“ oder „lecker“. Gemeint war vermutlich eher „delightful“, also „reizend“.

„Manchmal fällt die Übersetzung schwer“

Wörtlich sagte Macron, der sich für drei Tage in Australien aufhält, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zu Turnbull: „Danke an Sie und Ihre köstliche Frau für den freundlichen Empfang.“ Der peinliche Fehler erklärt sich wohl dadurch, dass das französische „delicieux“ beides bedeuten kann: sowohl köstlich als auch reizend. Ansonsten absolvierte Macron den gemeinsamen Auftritt mit Turnbull sowohl in seiner Muttersprache als auch in Englisch ohne Probleme. Der Sprachfehler blieb allerdings nicht unbemerkt. Auf Twitter machten sich viele Journalisten darüber lustig:

Auch der Radiosender ABC Sydney postete ein Video des Vorfalls und schrieb dazu: „Manchmal fällt die Übersetzung schwer“:

Die australischen Gastgeber zeigten sich vom Fauxpas allerdings alles andere als beleidigt. Zu Ehren des Gastes aus Paris wurde die Sydney-Oper am Abend in den französischen Nationalfarben angestrahlt: blau, weiß und rot. 

dpa/fm

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