Gespräche gehen am Dienstag weiter

Syriens Opposition einigt sich auf gemeinsame Verhandlungsdelegation

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Die UN-Syrien-Gespräche in Genf gehen weiter.

Syriens zersplitterte Opposition hat sich auf eine gemeinsame Delegation für die neuen Friedensverhandlungen in Genf geeinigt. Die Verhandlungen werden kommenden Dienstag fortgesetzt.

Riad - Die unterschiedlichen Gruppen hätten sich bei ihrem Treffen in der saudischen Hauptstadt Riad darauf verständigt, ein 50-köpfiges Verhandlungskomitee zu bilden, sagte Oppositionssprecher Ahmed Ramadan am Freitag. Die genaue Namensliste muss noch bestimmt werden.

Ramadan zufolge werden mit der Kairo- und der Moskau-Plattform auch zwei Gruppen Teil der Delegation sein, die bei früheren Treffen in Genf getrennt vertreten waren. Die Verhandlungen in der Schweiz unter UN-Vermittlung sollen am kommenden Dienstag fortgesetzt werden, um eine politische Lösung für den fast siebenjährigen Bürgerkrieg zu finden. Alle bisherigen Genfer Gespräche blieben erfolglos.

Syriens Opposition leidet seit Jahren darunter, dass sie in viele unterschiedliche Gruppen zersplittert ist und deshalb nicht mit einer Stimme spricht. Am Donnerstag hatten die rund 150 Teilnehmer des Treffens in Riad in einer gemeinsamen Erklärung darauf beharrt, dass Syriens Präsident Baschar al-Assad am Beginn einer politischen Übergangsphase abtreten muss. Nur dann sei ein politischer Prozess in einer Atmosphäre der Sicherheit und Stabilität möglich.

dpa

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