Sattes Lohnplus

Nach Tariferhöhung: So viel verdient Kanzlerin Merkel bald mehr

Ministerpräsidentenkonferenz der ostdeutschen Bundesländer
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Nach zähen, aber erfolgreichen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst kann sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ein sattes Lohnplus freuen.

Nach der Tariferhöhung im öffentlichen Dienst dürfen sich auch Bundesbeamte auf ein sattes Lohnplus freuen. Davon würden auch alle Minister profitieren - und Kanzlerin Angela Merkel.

Berlin - Nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer soll das ausgehandelte Lohnplus bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auch auf Bundesbeamte übertragen werden. Das berichtet die Bild“-Zeitung und verweist in diesem Zusammenhang auf steigende Regierungsgehälter, da diese sich nach den Bezügen für Bundesbeamte richten und damit automatisch anwachsen würden. Merkel, Nahles, Scholz und Seehofer selbst können sich demnach auf eine satte Gehaltserhöhung freuen! 

Die Lohnsteigerung erfolgt in Etappen

Die Lohnsteigerung um insgesamt 7,32 Prozent läuft laut „Bild“ in drei Etappen ab. Zuerst steigen die Gehälter der Regierungsmitglieder rückwirkend zum 1. März 2018 um 3,19 Prozent an, ehe ab dem 1. April 2019 weitere 3,09 Prozent hinzukommen. Zum 1. März 2020 steigt das Gehalt nochmals um 1,06 Prozent.

Ganz konkret bedeutet das: Die Gehälter aller Minister werden um 1147 Euro angehoben, von 15.280 Euro (aktueller Bezug) auf 16.427 Euro (Jahr 2020). Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält samt Ortszuschlag 1413 Euro mehr; 2020 wird ihr Amtsgehalt 20.233 Euro betragen. Momentan liegt ihr Verdienst bei 18.820 Euro pro Monat. 

Im Übrigen steigen auch die Bezüge des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und seiner Vorgänger - von 20.787 Euro auf 22.348 Euro nach erwähntem Intervall-Prinzip. Eine letzte Hürde muss die geplante Erhöhung jedoch noch nehmen, denn: Das Bundeskabinett könnte mit einem „Nullrunden“-Beschluss die geplante Erhöhung noch stoppen. Dies ist jedoch nicht zu erwarten. 

Lesen Sie auch: Gehaltscheck - Wie viel verdient eigentlich „Hart-aber-fair“-Moderator Frank Plasberg?

lpr

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