Acht Tote

IS bekennt sich zu Anschlag auf Nato-Konvoi in Kabul

Ein deformiertes Militärfahrzeug der US-Streitkräfte steht am Tatort. Foto: Massoud Hossaini
1 von 6
Ein deformiertes Militärfahrzeug der US-Streitkräfte steht am Tatort. Foto: Massoud Hossaini
Der Anschlag ereignete sich um kurz nach 8.00 Uhr (Ortszeit) nahe der US-Botschaft. Foto: Massoud Hossaini
2 von 6
Der Anschlag ereignete sich um kurz nach 8.00 Uhr (Ortszeit) nahe der US-Botschaft. Foto: Massoud Hossaini
Zum Tatzeitpunkt waren in diesem Teil der Stadt Tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit, vor allem zu Regierungsinstitutionen. Foto: Massoud Hossaini
3 von 6
Zum Tatzeitpunkt waren in diesem Teil der Stadt Tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit, vor allem zu Regierungsinstitutionen. Foto: Massoud Hossaini
Nato-Konvoi in Kabul: In der afghanischen Hauptstadt ist die Zahl der Anschlagsopfer besonders hoch. Foto: S. Sabawoon/Archiv
4 von 6
Nato-Konvoi in Kabul: In der afghanischen Hauptstadt ist die Zahl der Anschlagsopfer besonders hoch. Foto: S. Sabawoon/Archiv
Sicherheitskräfte am Tatort. Foto: Massoud Hossaini
5 von 6
Sicherheitskräfte am Tatort. Foto: Massoud Hossaini
Die gepanzerten Fahrzeuge sollen mit einer am Straßenrand verborgenen Bombe angegriffen worden sein. Foto: Massoud Hossaini
6 von 6
Die gepanzerten Fahrzeuge sollen mit einer am Straßenrand verborgenen Bombe angegriffen worden sein. Foto: Massoud Hossaini

Kabul (dpa ) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert den Anschlag auf einen Nato-Konvoi in der afghanischen Hauptstadt Kabul für sich. Bei der schweren Explosion im dichten Morgenverkehr wurden mindestens acht afghanische Zivilisten getötet und 25 weitere verletzt.

Außerdem wurden nach Angaben der Nato-Mission Resolute Support drei US-Soldaten verletzt. In einer über das IS-Sprachrohr Amak veröffentlichten Meldung heißt es unter Berufung auf eine "Sicherheitsquelle", dass ein "Märtyrer" des Islamischen Staates seinen mit Sprengstoff beladenen Wagen gegen eine Kolonne der US-Streitkräfte nahe der US-Botschaft in Kabul gezündet habe. Resolute Support hingegen berichtete, Ursache der Explosion sei ein am Straßenrand verborgener Sprengsatz gewesen.

Der IS behauptet der Meldung zufolge weiterhin, dass acht US-Soldaten getötet worden seien. US-Soldaten hätten nach dem Angriff auch das Feuer auf Fahrzeuge von Anwohnern eröffnet, was zu Toten und Verletzten geführt habe. Außerdem seien zwei der gepanzerten Fahrzeuge zerstört worden. Angaben des IS sind oft übertrieben. Die Nato-Mission Resolute Support hatte gemeldete, dass die beschädigten Fahrzeuge noch zurück zur nahen Basis hatten fahren können.

Im jüngst veröffentlichten UN-Bericht zu den zivilen Opfern des Krieges hieß es, die Hauptstadt verzeichne im ersten Quartal die höchste Zahl der Opfer von Selbstmordanschlägen und Bombenanschlägen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Außenminister Maas besucht KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Oswiecim (dpa) - Außenminister Heiko Maas (SPD) hat immer wieder betont, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen: Heute besucht er erstmals als Chefdiplomat die …
Außenminister Maas besucht KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Parteigremien tagen nach politischer Sommerpause wieder

SPD-Chefin Nahles und Finanzminister Scholz haben schon mal vorgelegt: Ihre sozialpolitischen Vorstöße dürften heute auch die Koalitionspartner CDU und CSU beschäftigen.
Parteigremien tagen nach politischer Sommerpause wieder

Nahles warnt im ZDF-Sommerinterview: „Viele Regierungschefs wollen Europa zerstören“

ZDF-Sommerinterview: Die SPD will nach den Worten ihrer Fraktions- und Parteichefin Andrea Nahles bei der kommenden Europawahl entschiedener gegen antieuropäische und …
Nahles warnt im ZDF-Sommerinterview: „Viele Regierungschefs wollen Europa zerstören“

Türkei-Krise: Nahles bringt deutsche Hilfe ins Gespräch - und wird massiv kritisiert

Die Türkei trifft die Ankündigung von höheren US-Strafzöllen schwer. Dabei will es Donald Trump offenbar aber nicht belassen. Nun schaltet sich Andrea Nahles ein. Alle …
Türkei-Krise: Nahles bringt deutsche Hilfe ins Gespräch - und wird massiv kritisiert

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.