US-Präsident 

Trump: Ende des IS-Kalifats ist in Sicht

+
Für Donald Trump ist das Ende des IS nahe.

Der IS hat seit seiner maximalen Ausbreitung 2015 enorm an Gebieten verloren. Nachdem die inoffizielle Hauptstadt Al-Rakka befreit worden ist, prophezeit US-Präsident Donald Trump bereits das Ende des sogenannten Kalifats.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Befreiung der einstigen syrischen IS-Hochburg Al-Rakka als „bedeutenden Durchbruch“ im weltweiten Kampf der Vereinigten Staaten gegen die Terrormiliz gewürdigt. „Mit der Befreiung der (selbsterklärten) Hauptstadt des IS und der großen Mehrheit seines Territoriums ist das Ende des IS-Kalifats in Sicht“, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung Trumps.

Das von den USA gestützte Militärbündnis Freie Demokratische Kräfte (SDF) hatte am Freitag offiziell mitgeteilt, dass es die Kontrolle über die gesamte Stadt gewonnen habe. Trump kündigte nun den baldigen Übergang in eine neue Phase an. Dabei werde es um die Unterstützung örtlicher Sicherheitskräfte, die Deeskalierung der Gewalt in Syrien und die Förderung von Bedingungen für einen dauerhaften Frieden gehen, „damit die Terroristen unsere kollektive Sicherheit nicht erneut bedrohen können“.

Trump sieht in geschlagenem IS ein erfülltes Wahlversprechen

„Zusammen mit unseren Vrebündeten und Partnern werden wir diplomatische Verhandlungen unterstützen, die die Gewalt beenden, Flüchtlingen eine sichere Heimkehr ermöglichen und einen politischen Übergang ergeben, der den Willen des syrischen Volkes respektiert“, versprach der Präsident weiter.

Trump führtedie Befreiung Al-Rakkas und die Serie anderer jüngster Rückschläge für den Islamischen Staat (IS) in seiner Erklärung zu einem großen Teil auf seinen eigenen Antiterror-Kurs zurück. Er habe bereits im Wahlkampf versprochen, den IS zu schlagen und in seinen ersten Tagen im Weißen Haus dem Militär volle Befugnisse gegeben, diese Mission zu erfüllen, sagte der Republikaner. „Als ein Ergebnis sind IS-Bastionen in Mossul (Irak) und Al-Rakka gefallen.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ausschreitungen in Frankreich

Die Jubelfeiern in Frankreich nach dem Sieg bei der Fußball-WM werden überschattet von mehreren Ausschreitungen. In mehreren Städten kam es zu Ausschreitungen.
Ausschreitungen in Frankreich

Luftnummer oder Annäherung? - Trump trifft Putin

Die Aufmerksamkeit ist riesig, das Verhältnis der weltgrößten Atommächte gespannt wie seit Jahrzehnten nicht. Doch allzu groß sind die Hoffnungen vor dem Gipfel von …
Luftnummer oder Annäherung? - Trump trifft Putin

Beschwerde gegen Rückholbeschluss für Sami A. erwartet

Im Streit über die Abschiebung des Gefährders Sami A. nach Tunesien steht eine gerichtliche Klärung an. NRW und Bochum haben Beschwerde gegen den Rückholbeschluss …
Beschwerde gegen Rückholbeschluss für Sami A. erwartet

Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas

Donald Trump hat bei seinem Großbritannien-Besuch die Gastgeber irritiert. Bei der Queen patzte er gleich mehrfach. Und dann bezeichnete er auch noch die EU als „Feind“. …
Donald Trump bezeichnet EU als „Feind“ – und leistet sich weiteren Queen-Fauxpas

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.