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Trump: Habe Gespräche mit FBI-Chef Comey nicht aufgezeichnet

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US-Präsident Donald Trump spricht in Washington. Foto: Evan Vucci

Erst hatte Trump dem damaligen FBI-Chef James Comey mit der Veröffentlichung von Aufzeichnungen ihrer Gespräche gedroht. Jetzt gibt er zu, dass er nicht wisse, ob von den Gesprächen mit Comey Aufzeichnungen existierten.

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben keine Aufnahmen seiner Gespräche mit dem damaligen FBI-Chef James Comey im Weißen Haus angefertigt.

Das teilte Trump am Donnerstag auf Twitter mit. Über solche Aufnahmen wird seit Wochen spekuliert, Trump hatte das Thema damals selbst in die Welt gesetzt - ebenfalls auf Twitter.

Am Donnerstag schrieb Trump, angesichts breiter elektronischer Überwachung und des illegalen Weitergebens von Informationen wisse er nicht, ob von den Gesprächen mit Comey Aufzeichnungen existierten. Er habe jedenfalls keine gemacht, noch sei er in deren Besitz.

Trump hatte Comey am 9. Mai überraschend entlassen. Danach hatte der Präsident getwittert, Comey solle besser hoffen, dass es keine Bänder der Gespräche gebe, bevor er Informationen an Medien durchsteche.

Der Ex-FBI-Chef hatte später in einer Senatsanhörung irritierende Details aus den Gesprächen mit dem US-Präsidenten genannt. Trump und seine Anwälte hatten dem widersprochen.

Die Aufzeichnungen oder "Bänder" (tapes) spielten in der Diskussion über Comey und die dahinter liegende Russland-Affäre um eine Wahlbeeinflussung auch deswegen eine so große Rolle, weil sie eine mögliche Parallele der aktuellen Vorgänge zur Watergate-Affäre darstellten.

Anfang der 70er Jahre waren Aufzeichnungen von Gesprächen Präsident Richard Nixons im Weißen Haus aufgetaucht. In Folge der Affäre trat Nixon zurück.

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