Erneute Medienschelte des US-Präsidenten

Trump klagt: Kein Präsident wurde je unfairer behandelt

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Eher keine Romanze: Donald Trump und sein Verhältnis zu den Medien.

Nach neuen Enthüllungen zur Entlassung des FBI-Chefs hat sich US-Präsident Donald Trump als Opfer einer massiven Kampagne dargestellt.

Update vom 17. Mai 2017: “Legally Blonde“ lautet der Originaltitel einer Hollywood-Komödie mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle. Vor 16 Jahren erschien der Film. Doch offenbar inspirierte er den jetzigen US-Präsidenten Donald Trump nachhaltig.

New London - Der Präsident nutzte am Mittwoch eine Rede vor Kadetten zu einem neuerlichen Angriff auf seine Gegner und die Medien. „Schaut Euch an, wie ich in letzter Zeit behandelt wurde, besonders von den Medien. Kein Politiker in der Geschichte wurde schlimmer oder unfairer behandelt“, sagte Trump vor den Absolventen der United States Coast Guard Academy.

Es war Trumps erster Auftritt, nachdem die Affäre um die Entlassung von FBI-Chef James Comey durch einen Bericht der „New York Times“ neuen Auftrieb bekommen hatte. Trump soll Comey der Zeitung zufolge gebeten haben, die Ermittlungen gegen den Ex-US-Sicherheitsberater Michael Flynn wegen dessen Russland-Kontakten einzustellen.

Dem Präsidenten droht Ärger

Die Zeitung beruft sich dabei auf ein Memo, das Comey zu einem Treffen mit Trump am Tag nach dem Rücktritt Flynns im Februar verfasst habe. Sollte das stimmen, hätte der US-Präsident versucht, auf laufende Ermittlungen Einfluss zu nehmen. Das hätte das Potenzial zu einer Staatsaffäre.

Auf die Vorwürfe an sich ging der Präsident am Mittwoch nicht näher ein. An die Kadetten gerichtet sagte er: „Im Laufe Eures Lebens werdet Ihr merken, dass die Dinge nicht immer fair sind. Aber Ihr müsst Euren Kopf hochhalten und kämpfen, kämpfen, kämpfen!“.

dpa

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