Bilaterale Gespräche in Washington 

Treffen zwischen Merkel und Trump: Datum steht jetzt fest

Angela Merkel und Donald Trump
+
Letztes Jahr trafen sich die deutsche Bundeskanzlerin und der US-Präsident unter anderem beim G20-Gipfel in Hamburg.

Syrien, Russland, Handelskriege - es gibt genug zu besprechen für Angela Merkel und Donald Trump. Jetzt steht fest, wann sie sich zu Gesprächen treffen. 

Berlin/Washington - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird US-Präsident Donald Trump am 27. April in Washington treffen. Im Mittelpunkt der Gespräche würden voraussichtlich bilaterale Fragen sowie außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen stehen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin mit. Im Rosengarten des Weißen Hauses werde es eine Pressekonferenz geben. Da die Abstimmung zu Details des Besuchs noch andauere, würden Angaben zum weiteren Programm später gemacht.

Bei dem Gespräch dürften die Lage in Syrien, die künftige Zusammenarbeit mit Russland, der Handelsstreit und das Verhältnis zum Iran im Mittelpunkt stehen. Es ist der zweite Besuch Merkels bei Trump seit dessen Amtsübernahme im Januar 2016.

„Zahlreiche Herausforderungen“

Demmer wollte sich zu den Themen des Treffens nicht äußern, sagte aber, Europa und die USA sähen sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber. „Und da es die tiefe Überzeugung der Bundesregierung ist, dass es im deutschen, aber auch im amerikanischen Interesse liegt, diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen, ist es natürlich auch sinnvoll, sich zu treffen und darüber zu sprechen.“ Natürlich werde bei „Themen, bei denen wir bekanntermaßen nicht immer einer Meinung sind“ darüber zu reden sein, wie man zu gemeinsamen Lösungen komme.

Das Weiße Haus teilte mit, die beiden politischen Führer würden die deutsch-amerikanische Partnerschaft als Grundstein der transatlantischen Beziehungen und der Zusammenarbeit in der Nato bekräftigen.

Trump erklärt: Darum habe ich Merkel nicht die Hand gegeben

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Corona: „Dritte Welle“ und Pleiten-Boom? Streeck und Wagenknecht beunruhigen im ZDF

Der Kampf gegen das Coronavirus dauert an. Virologe Hendrik Streeck zeichnet ein düsteres Bild. Auch Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht sieht harte Zeiten kommen.
Corona: „Dritte Welle“ und Pleiten-Boom? Streeck und Wagenknecht beunruhigen im ZDF

Merkel-Nachfolge: Söder schießt in Umfrage-Ranking nach oben - Jetzt sogar der Kanzlerin auf den Fersen?

Die Beantwortung der Kanzlerfrage steht bei der Union weiterhin im Raum. Söder, Laschet und Merz gelten als Hauptanwärter. Ein CDU-Flügel bringt nun eine neue …
Merkel-Nachfolge: Söder schießt in Umfrage-Ranking nach oben - Jetzt sogar der Kanzlerin auf den Fersen?

Ausländischer Spion bei Merkel-Regierung enttarnt - doch Bundesregierung erlässt Ägypten Schulden 

Die Bundesregierung wird offenbar von einem Spionage-Fall erschüttert. Ein Mitarbeiter von Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert soll als ausländischer Agent tätig …
Ausländischer Spion bei Merkel-Regierung enttarnt - doch Bundesregierung erlässt Ägypten Schulden 

Statue von US-First-Lady Melania Trump in ihrer Heimat Slowenien abgefackelt - die Reaktionen sind heftig

An der Seite von US-Präsident Donald Trump stieg Melania Trump zur First Lady auf. Die gebürtige Slowenin erhielt dafür eine Statue - die nun zerstört wurde.
Statue von US-First-Lady Melania Trump in ihrer Heimat Slowenien abgefackelt - die Reaktionen sind heftig

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.