Nach Charlottesville

Gewaltverherrlichend? Trump retweetet umstrittene Karikatur

President Trump Speaks On Infrastructure Meeting Held At Trump Tower
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Donald Trump steht erneut unter Beschuss wegen eines Tweets.

Nur wenige Tage nach den Ausschreitungen in Charlottesville sorgt der Retweet einer vermeintlich gewaltverherrlichenden Karikatur durch den US-Präsidenten Donald Trump für Aufregung.

München - Donald Trump steht seit den Ausschreitungen bei einer

Massive Gewalt bei Ultrarechten-Demo in US-Stadt

Demonstranten geraten in Charlottesville (USA) aneinander. Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im US-Bundesstaat Virginia ist es zu gewalttätigen Auseinadersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Foto: Go Nakamura
Demonstranten geraten in Charlottesville (USA) aneinander. Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im US-Bundesstaat Virginia ist es zu gewalttätigen Auseinadersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Foto: Go Nakamura © Go Nakamura
Der Moment dert Attacke: Ein Auto schleudert in Charlottesville Demonstranten in die Luft. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Der Moment dert Attacke: Ein Auto schleudert in Charlottesville Demonstranten in die Luft. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Ein Auto rast in Charlottesville in eine Gruppe von Gegendemonstranten. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Ein Auto rast in Charlottesville in eine Gruppe von Gegendemonstranten. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Das Tatfahrzeug dreht um, nachdem es in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Das Tatfahrzeug dreht um, nachdem es in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Polizisten sperren den Unfallort ab, an dem ein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Steve Helber
Polizisten sperren den Unfallort ab, an dem ein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Erste Hilfe: In Charlottesville war ein Auto am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppen von Gegendemonstranten gerast. Foto: Steve Helber
Erste Hilfe: In Charlottesville war ein Auto am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppen von Gegendemonstranten gerast. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rettungskräfte transportieren eine verletzte Frau aus dem Gefahrenbereich. Ein Auto war in Charlottesville in eine Gruppen von Demonstranten gerast. Foto: Steve Helber
Rettungskräfte transportieren eine verletzte Frau aus dem Gefahrenbereich. Ein Auto war in Charlottesville in eine Gruppen von Demonstranten gerast. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Demonstranten geraten in Charlottesville aneinander: Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Foto: Steve Helber
Demonstranten geraten in Charlottesville aneinander: Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Ein Gegendemonstrant schüttet einem Mitdemonstranten, der Pfefferspray ins Gesicht bekommen hat, Wasser ins Gesicht. Foto: Steve Helber
Ein Gegendemonstrant schüttet einem Mitdemonstranten, der Pfefferspray ins Gesicht bekommen hat, Wasser ins Gesicht. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rechtsextremistische ziehen durch die Straßen von Charlottesville. Foto: Steve Helber
Rechtsextremistische ziehen durch die Straßen von Charlottesville. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rechtsextremistische Demonstranten versammeln sich in Charlottesville. Nach Gewaltausbrüchen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Foto: Steve Helber
Rechtsextremistische Demonstranten versammeln sich in Charlottesville. Nach Gewaltausbrüchen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Polizisten bewachen nach den Gewalttätigkeiten in Charlottesville den Eingang zum Lee Park, wo eine Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis stattfand. Foto: Steve Helber
Polizisten bewachen nach den Gewalttätigkeiten in Charlottesville den Eingang zum Lee Park, wo eine Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis stattfand. Foto: Steve Helber © Steve Helber

, bei der eine Person starb und 19 weitere verletzt wurden, massiv in der Kritik. Der US-Präsident distanzierte sich zwar zunächst, betonte aber die Gewalt auf beiden Seiten. Erst am Montag folgte ein deutliches Statement: Neonazis, der rassistische Ku Klux Klan oder andere Gruppen voller Hass hätten keinen Platz in Amerika, sagte Trump gegenüber Medienvertretern in Washington.

Doch die Aufregung um den US-Präsidenten ebbt einfach nicht ab - ausgerechnet er selbst gießt weiter Öl ins Feuer. Denn am Dienstagmorgen kurz nach dem Aufstehen retweetete der US-Präsident eine Karikatur, die - auch vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Charlottesville - weltweit entsetzte Reaktionen hervorrief. 

Massive Gewalt bei Ultrarechten-Demo in US-Stadt

Demonstranten geraten in Charlottesville (USA) aneinander. Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im US-Bundesstaat Virginia ist es zu gewalttätigen Auseinadersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Foto: Go Nakamura
Demonstranten geraten in Charlottesville (USA) aneinander. Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im US-Bundesstaat Virginia ist es zu gewalttätigen Auseinadersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Foto: Go Nakamura © Go Nakamura
Der Moment dert Attacke: Ein Auto schleudert in Charlottesville Demonstranten in die Luft. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Der Moment dert Attacke: Ein Auto schleudert in Charlottesville Demonstranten in die Luft. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Ein Auto rast in Charlottesville in eine Gruppe von Gegendemonstranten. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Ein Auto rast in Charlottesville in eine Gruppe von Gegendemonstranten. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Das Tatfahrzeug dreht um, nachdem es in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress
Das Tatfahrzeug dreht um, nachdem es in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Ryan M. Kelly/The Daily Progress © Ryan M. Kelly
Polizisten sperren den Unfallort ab, an dem ein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Steve Helber
Polizisten sperren den Unfallort ab, an dem ein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Erste Hilfe: In Charlottesville war ein Auto am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppen von Gegendemonstranten gerast. Foto: Steve Helber
Erste Hilfe: In Charlottesville war ein Auto am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppen von Gegendemonstranten gerast. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rettungskräfte transportieren eine verletzte Frau aus dem Gefahrenbereich. Ein Auto war in Charlottesville in eine Gruppen von Demonstranten gerast. Foto: Steve Helber
Rettungskräfte transportieren eine verletzte Frau aus dem Gefahrenbereich. Ein Auto war in Charlottesville in eine Gruppen von Demonstranten gerast. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Demonstranten geraten in Charlottesville aneinander: Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Foto: Steve Helber
Demonstranten geraten in Charlottesville aneinander: Bei einer Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis im kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Ein Gegendemonstrant schüttet einem Mitdemonstranten, der Pfefferspray ins Gesicht bekommen hat, Wasser ins Gesicht. Foto: Steve Helber
Ein Gegendemonstrant schüttet einem Mitdemonstranten, der Pfefferspray ins Gesicht bekommen hat, Wasser ins Gesicht. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rechtsextremistische ziehen durch die Straßen von Charlottesville. Foto: Steve Helber
Rechtsextremistische ziehen durch die Straßen von Charlottesville. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Rechtsextremistische Demonstranten versammeln sich in Charlottesville. Nach Gewaltausbrüchen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Foto: Steve Helber
Rechtsextremistische Demonstranten versammeln sich in Charlottesville. Nach Gewaltausbrüchen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Foto: Steve Helber © Steve Helber
Polizisten bewachen nach den Gewalttätigkeiten in Charlottesville den Eingang zum Lee Park, wo eine Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis stattfand. Foto: Steve Helber
Polizisten bewachen nach den Gewalttätigkeiten in Charlottesville den Eingang zum Lee Park, wo eine Kundgebung von Rechtsextremisten und Neonazis stattfand. Foto: Steve Helber © Steve Helber

Das zeigt die mittlerweile gelöschte Karikatur

Auf dem Foto, das eine Nutzerin namens @SLandinSoCal gepostet hat, sieht man einen Zug, der auf Gleisen fährt mit dem Schriftzug Trump darauf. Vor dem Zug stemmt sich eine Person ins Gleisbett, deren Gesicht von dem Schriftzug des Nachrichtensenders CNN überdeckt wird. Offenbar versucht die Person den Zug verzweifelt zum Halten zu bringen, denn vor den Füßen des CNN-Männchens türmen sich bereits die Holzlatten auf. Über der Zeichnung prangt der Schriftzug: „Fake-News can‘t stop the Trumptrain“ - Die Fake-Nachrichten können den Trump-Zug nicht aufhalten. Ein weiteres Scharmützel im Krieg des US-Präsidenten mit den Medien? Mitnichten, denn der Zeitpunkt diese Karikatur zu retweeten könnte nicht ungünstiger sein. 

Einige Twitter-User kritisieren die dargestellte Gewalt an einem Journalisten. Da der Trump-Zug nicht aufzuhalten ist, müsste er die Person mit CNN-Logo über dem Gesicht zwangsläufig überrollen um voranzukommen, so die Interpretation. Das alles nur drei Tage nachdem in Charlottesville ein Fahrzeug absichtlich in die Menschenmenge gelenkt wurde - die Parallelen sind für viele offenkundig.

Mitarbeiter versucht den Retweet zu erklären

Das sah offenbar auch Donald Trump ein und löschte nach nur wenigen Minuten den Retweet aus seinem Feed. Die Karikatur sei von Trump versehentlich gepostet worden, sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses gegenüber CNN. Ein Nutzer fertigte vor der Löschung allerdings noch einen Screenshot von dem Retweet an:

Ob gelöscht oder nicht: Die Diskussion um die Karikatur in den USA hält weiter an. Nicht zum ersten Mal sorgt der US-Präsident mit seinen Äußerungen auf Twitter für weltweite Diskussionen. Seine auf Twitter veröffentlichten Drohungen an Nordkorea alarmierten Diplomaten und Politiker auf der ganzen Welt. Der US-Präsident teilt sich nahezu ständig in den sozialen Medien mit und verkündet dort auch wichtige politische Entscheidungen

Sein Vorgänger Barack Obama hat Trump mit seinem Post zu Charlottesville diesmal aber die Show gestohlen. Mit seinem aktuellen Post, der schon drei Millionen Likes bekommen hat, beweist Obama: Liebe ist stärker als Hass.

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