Einreisestopp

Nach Trump-Dekret: Iran lässt keine Amerikaner einreisen

+
Demonstranten stehen vor dem JFK Airport in New York, nachdem dort zwei irakischen Flüchtlingen die Einreise verwehrt worden ist. Foto: Craig Ruttle

Donald Trump erfüllt seine Wahlversprechen weiter im Eiltempo. Diesmal trifft es Ausländer, vor allem Flüchtlinge und Menschen aus muslimischen Ländern. Zum Schutz vor Terror, sagt der Präsident.

Teheran (dpa) - Nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Iraner lässt die islamische Republik nun ihrerseits keine Amerikaner mehr ins Land. Dies teilte das Außenministerium in Teheran nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA mit.

"Das ist eine Beleidigung des iranischen Volkes", schrieb das Ministerium demnach. Obwohl der Iran das amerikanische Volk sehr schätze, werde auch Teheran politisch, juristisch und konsularisch reagieren.

Trump hatte am Freitag mit sofortiger Wirkung weitreichende Einreisebeschränkungen verfügt, um "radikale islamische Terroristen" fernzuhalten.

Das Einreiseverbot gilt für alle Flüchtlinge vorerst 120 Tage. Flüchtlinge aus Syrien bleiben sogar auf unbestimmte Zeit ausgesperrt. Auch für Menschen aus weiteren mehrheitlich muslimischen Ländern hat Trump mindestens 90 Tage lang die Grenze geschlossen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums geht es um den Iran, den Sudan, Libyen, Somalia, den Jemen und den Irak.

Zahlen zu Flüchtlingen in den USA

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ermittler verfolgen nach Anschlag in Barcelona neue Spur

Die Polizei sucht noch immer nach den Schlüsselfiguren des Terrors in Katalonien. Bei der Trauerfeier in der imposanten Sagrada Familia ist das Nebensache. Es geht um …
Ermittler verfolgen nach Anschlag in Barcelona neue Spur

Zehn Extremisten in Bangladesch zum Tode verurteilt

Zehn Extremisten sind in Bangladesch wegen eines geplanten Attentats auf Ministerpräsidentin Sheikh Hasina zum Tode verurteilt worden.
Zehn Extremisten in Bangladesch zum Tode verurteilt

CSU-Generalsekretär Scheuer schießt gegen Ex-Kanzler Schröder

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wegen dessen geplanter Tätigkeit für den russischen Energiekonzern Rosneft …
CSU-Generalsekretär Scheuer schießt gegen Ex-Kanzler Schröder

Offensiven gegen die IS-Terrormiliz

Der IS hat im Irak den größten Teil seines Herrschaftsgebietes wieder verloren. Doch die neue Militärkampagne gegen die sunnitischen Extremisten ist umstritten, weil …
Offensiven gegen die IS-Terrormiliz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.