Freihandelspakt

Trump und Trudeau sprechen über Nafta-Verhandlungen

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Der kanadische Premierminister ist zuversichtlich, dass das Handelsabkommen eine Zukunft hat. Foto: Susan Walsh

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump und Kanadas Premier Justin Trudeau haben bei einem Treffen im Weißen Haus um die Zukunft des Freihandelspaktes Nafta gerungen.

Trump sagte, wenn man Nafta nicht neu verhandeln könne, sei das auch in Ordnung, und es werde beiden Ländern gut gehen. "Es ist möglich, dass wir zu einem Deal nicht in der Lage sein werden - es ist aber auch möglich, dass wir es sind", sagt Trump. Dritter Nafta-Partner ist Mexiko.

Trudeau sagte nach der Begegnung mit Trump in einer eigenen Pressekonferenz, er sei in Sache Nafta ungebrochen zuversichtlich. "Mein Optimismus hinsichtlich einer Neuverhandlung von Nafta gründet sich nicht auf Persönlichkeit oder dem Lesen von politischem Kaffeesatz, sondern weil ich weiß, wie gut Nafta für Millionen Bürger in Kanada, den USA und Mexiko war", sagte Trudeau.

Der Vertrag über das größte Freihandelsabkommen der Welt mit einem gemeinsamen Binnenmarkt aus 460 Millionen Menschen wird auf Betreiben Trumps neu diskutiert. Trump sieht die US-Amerikaner im Nachteil und stößt sich vor allem am Defizit im Handel mit Mexiko. Nafta trat Anfang 1994 in Kraft. Die Verhandlungen werden noch Monate andauern.

Es war Trudeaus zweiter Besuch im Weißen Haus unter Trump. Im Anschluss wollte der Premier nach Mexiko weiterreisen.

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