Stellungnahme

Trumps ältester Sohn wegen Russlandaffäre befragt

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Der Sohn des US-Präsidenten Trump, Donald Trump Jr. Foto: Andrew Gombert/EPA/ Archiv

Im Juni 2016 traf sich Donald Trumps ältester Sohn mit einer russischen Anwältin. Er habe diesem Treffen zugestimmt, weil er interessiert gewesen sei, welche Informationen die Anwältin über Hillary Clinton habe, der Konkurrentin seines Vaters.

Washington (dpa) - Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump ist am Donnerstag wegen der Russland-Affäre von einem Senatsausschuss befragt worden.

In einer vorbereiteten Stellungnahme für die Sitzung, die der "New York Times" vorlag, ging Donald Trump Jr. ausführlich auf ein umstrittenes Treffen mit einer russischen Anwältin ein. Er habe diesem zugestimmt, weil er interessiert gewesen sei, welche Informationen die Anwältin über Hillary Clinton habe, der Konkurrentin seines Vaters.

US-Geheimdienste beschuldigen Moskau seit längerer Zeit, sich mit Hackerangriffen in den Wahlkampf eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und dessen Konkurrentin Clinton zu schaden. Ein Sonderermittler prüft, ob es dabei Absprachen mit Trumps Wahlkampflager gab. Auch mehrere Kongressausschüsse, darunter das Justizkomitee, arbeiten die Geschehnisse auf.

Trump Jr. hatte dem Gespräch im Juni 2016 zugestimmt, nachdem ihm belastendes Material über Clinton versprochen worden war. In einer E-Mail an ihn war von einem Versuch der russischen Regierung die Rede, dem älteren Trump zu helfen. Dies gilt als bisher deutlichstes Indiz, dass Mitglieder aus Trumps Wahlkampflager bereit gewesen sein könnten, mit Russland zusammenzuarbeiten.

In der Stellungnahme erklärte Trump Jr., er habe sich anhören wollen, welche Informationen die Anwältin über die "Eignung, den Charakter oder die Qualifikation" der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin habe.

Der Präsidentensohn betonte laut "New York Times" erneut, dass das Treffen letztendlich ergebnislos verlaufen sei. Er wies zudem die Darstellung zurück, er habe mit der russischen Regierung konspiriert, um die Wahl zu beeinflussen.

Bericht New York Times

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