Russlandaffäre

Trumps Russland-Anwalt John Dowd wirft hin

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US-Präsident Donald Trumps führender Anwalt für die Russland-Ermittlungen John Dowd tritt zurück. Foto: Richard Drew/AP

Donald Trumps Chef-Anwalt in der Russlandaffäre, John Dowd, tritt zurück. Trumps Anwaltsteam verhandelt derzeit mit FBI-Sonderermittler Mueller über eine mögliche Aussage des Präsidenten.

Washington (dpa) - John Dowd, US-Präsident Donald Trumps führender Anwalt für die Russland-Ermittlungen, tritt zurück. US-Medien zitierten an diesem Donnerstag aus einer Bestätigung aus dem Anwaltsteam.

Dowd (77) wirft hin, nachdem Trump den Anwalt Joseph diGenova vor drei Tagen zu seinem umfänglichen Team an Rechtsberatern hinzugefügt hatte. Dieser hatte vor allem bei Fox-News aggressiv Theorien einer Verschwörung des FBI zu Lasten Trumps vertreten.

Trumps Anwaltsteam verhandelt derzeit mit FBI-Sonderermittler Robert Mueller über eine mögliche Aussage des Präsidenten. Bei den Untersuchungen geht es um die Frage, ob Trump oder sein Team an einer Beeinflussung der US-Präsidentenwahl durch Russland beteiligt waren.

Trump hatte noch am Donnerstag auf eine Frage gesagt, er würde gern vor Mueller aussagen. Seine Anwälte wurden in den vergangenen Wochen immer wieder so zitiert, dass sie das für keine gute Idee halten.

Am Wochenende hatte Dowd erklärt, er wünsche ein Ende der Ermittlungen Muellers. Das Weiße Haus hatte sich später genötigt gesehen, dies bedeute keine Aufforderung, Mueller zu feuern.

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