Bedrohung durch "tödliche autonome Waffen"

Kampfroboter: Tesla & Co. warnen vor Revolution der Kriegsführung

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Eine „Ironman“-Kopie sorgte auf der Hannover Messe 2017 für Aufsehen.

Wenn „Ironman“ und Konsorten in den Kampf ziehen, werden Kriege noch scheller und grausamer. Vor dem Einsatz von Kampfrobotern warnen jetzt viele führende Köpfe aus den Bereichen Robotertechnik und künstliche Intelligenz.

New York - Mehr als 100 Unternehmensführer aus den Bereichen Robotertechnik und künstlicher Intelligenz haben sich für ein internationales Verbot autonomer Offensivwaffen - sogenannter Killer-Roboter - ausgesprochen. In einem offenen Brief an die Vereinten Nationen, der am Sonntag vom gemeinnützigen Future of Life-Institut veröffentlicht wurde, warnten Tesla-Gründer Elon Musk und 115 weitere Unternehmenschefs vor einer gefährlichen "dritten Revolution in der Kriegsführung".

Die "tödlichen autonomen Waffen" könnten Kriege führen, die um ein Vielfaches größer und schneller seien als Menschen es begriffen, hieß es in dem Schreiben. Sie könnten zu "Waffen des Grauens" werden, zu Waffen, "die Despoten und Terroristen gegen unschuldige Bevölkerungen einsetzen" oder zu Waffen, die - wenn sie gehackt würden - außer Kontrolle geraten könnten. "Ist diese Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, wird es schwer, sie wieder zu schließen," mahnten die Unterzeichner.

Die Vereinten Nationen befassen sich seit 2013 mit automatischen Waffensystemen. Für Montag war ein Treffen einer UN-Expertengruppe zu dem Thema vorgesehen, doch wurde der Termin auf November verschoben. Tausende Forscher und Prominente hatten sich bereits 2015 für ein Verbot autonomer Offensivwaffen ausgesprochen. Neben Elon Musk warnt auch der britische Astrophysiker Stephen Hawking regelmäßig über die Gefahren künstlicher Intelligenz, wenn sie etwa für militärische Zwecke eingesetzt wird.

AFP

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