Kai Diekmann ist erstaunt

„Überschaubar und überfüllt“: So sieht Trumps Büro aus

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Auszeichnungen, Souvenirs, Bücher und Fotos: In diesem überfüllten Büro bereitet Donald Trump seinen Machtübergang vor. Kai Diekmann (r.) war überrascht.

Berlin/New York - Völlig überfüllt ist das Büro, in dem Donald Trump seine Amtsübernahme organisiert. Es gibt wohl nur eine sichtbare Veränderung.

Bild-Herausgeber Kai Diekmann (52) hat sich erstaunt über das Arbeitszimmer von Donald Trump in New York gezeigt. Ihn habe „überrascht, wie bescheiden sein Büro ist, von dem aus er den Machtübergang organisiert“, sagte Diekmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Montag nach seinem Interview mit dem künftigen US-Präsidenten.

„Sein Büro im 26. Stock ist sehr überschaubar und unglaublich überfüllt. Überall liegen Bücher und Fotos, es stehen Pokale und Souvenirs herum, vor allem Sportmemorabilien wie Baseball-Helme.“ Die einzige sichtbare Veränderung sei, dass der Secret Service Panzerglasscheiben vor die große Fensterfront des Trump Tower montiert habe.

Diekmann bezeichnete das Gespräch mit Trump als „das ungewöhnlichste Interview“, das er je geführt habe. „Denn die Aussagen kommen nicht feingeschliffen aus der Waschmaschine, nachdem sich noch etliche Kommunikationsberater über sie gebeugt haben.“ Es gebe bei Trump „keine Formelsprache wie sonst oft üblich“.

Auf die Frage, ob das Interview „ein Abschiedsgeschenk“ des Springer-Verlags gewesen sei, bei dem er Ende Januar ausscheidet, sagte Diekmann: „Mir war in den letzten 16 Jahren immer wichtig, dass ich meine Interviews selber vereinbare und auch selber führe.“ Diekmann hatte das Gespräch zusammen mit dem „Times“-Kolumnisten Michael Gove geführt, einem entschiedenen Anhänger des Brexits.

dpa/SnackTV

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