Extrem unrealistische Option

Umfrage zur Bundestagswahl: Bündnis von Merkel mit AfD einzige Alternative zu GroKo

Eine Umfrage zur Bundestagswahl zeigt: Die einzige Alternative zur großen Koalition wäre ein Bündnis aus CDU, CSU, FDP und AfD.
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Eine Umfrage zur Bundestagswahl zeigt: Die einzige Alternative zur großen Koalition wäre ein Bündnis aus CDU, CSU, FDP und AfD.

Berlin - Eine Umfrage zur Bundestagswahl zeigt: Die einzige Alternative zur großen Koalition wäre ein Bündnis aus CDU, CSU, FDP und AfD. Was extrem unrealistisch ist.

Update vom 14. September 2017: Wer hat gewonnen? Das entscheidet sich am Wahlabend und hier erfahren Sie, wann Sie wo einschalten müssen, um die Ergebnisse live im TV verfolgen zu können.

Update vom 19. Juli 2017: Im Wahlprogramm der CSU für die Bundestagswahl 2017 erfahren Sie, wie die Christdemokraten sich von der Schwesterpartei CDU abgrenzen wollen. 

Update vom 18. Juli 2017: Einwanderung, Integration und Asyl: Das sind nur ein paar Themen des Wahlprogramms der AfD. Wir haben den Check gemacht.  

Update vom 18. Juli 2017: Als Spitzenkandidaten für die AfD gehen im kommenden Bundestagswahl Alice Weidel und Alexander Gauland an den Start. Doch wie sind die beiden überhaupt in die Politik gekommen? Hier erfahren Sie es.  

Update vom 18. Juli 2017: Führen Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch Die Linke bei der kommenden Bundestagswahl in den Bundestag? Wer sind die beiden Spitzenkandidaten eigentlich? In unserem Info-Text klären wir Sie darüber auf. 

Update vom 18. Juli 2017: Die FDP will wieder in den Bundestag einziehen, doch wie wollen die Liberalen die Außenpolitik gestalten? In unserem Info-Text über das Wahlprogramm der FDP erfahren Sie es.

Update vom 18. Juli 2017: Kanzlerin Angela Merkel will in Deutschland mit der Union ihre Regierungsarbeit fortsetzen, doch wie steht es eigentlich um das Verhältnis zwischen den beiden Unionsparteien CDU und CSU? In unserem CDU-Steckbrief bekommen Sie alle Infos.

Umfrage zur Bundestagswahl: Groko die einzig realistische Koalitionsmöglichkeit

Laut der aktuellen INSA-Umfragewerte vom 25. April, scheint nach der Bundestagswahl im September nur eine einzige Regierungsbildung realistisch zu sein. Bei 34 Prozent der Wählerstimmen für CDU/CSU und 30 Prozent der Wählerstimmen für die SPD scheint derzeit nur eine Große Koalition der beiden größten und ältesten Parteien möglich. 

Somit gilt eine vierte Amtsperiode von Kanzlerin Angela Merkel momentan als sehr wahrscheinlich. Der, nach der Ernennung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz kurzzeitig aufgetretene „Schulz-Effekt“, bei dem die Umfragewerte der SPD die Werte von CDU/CSU kurzzeitig überschritten, ist offensichtlich abgeflaut.

Die restlichen Parteien, die um den Einzug in den Bundestag konkurrieren, liegen mit ihren Umfragewerten weit hinter CDU/CSU und SPD. So kommt die AFD auf 10 Prozent, die Linke auf 9,5 Prozent und Grüne sowie FDP auf jeweils 6,5 Prozent.

Somit würden sowohl eine Ampel-Koalition (SPD, FDP, Grüne) mit 43 Prozent, Rot-Rot-Grün (SPD, Linke, Grüne) mit 46 Prozent und eine Jamaika-Koalition (CDU/CSU, Grüne, FDP) mit 47 Prozent, die parlamentarische Mehrheit verfehlen, die zur Regierungsbildung notwendig ist.

Umfrage zur Bundestagswahl: Einzige Alternative zur Groko ist Bündnis mit AfD

Die, aus den aktuellen Umfragewerten berechnete, einzig mögliche Alternative zur Groko wäre einzig die sogenannte Bahamas-Koalition, bestehend aus CDU/CSU, FDP und AFD, die zusammen auf 50,5 Prozent der Stimmen käme. Doch eine solche Regierung scheint nahezu ausgeschlossen. Es ist als unwahrscheinlich anzusehen, dass eine Mehrheit von CDU/CSU und FDP sich für eine Koalition mit der AFD ausspricht. Zudem hat Alifce Weidel - mit Alexander Gauland im „Spitzenteam“ der AfD erst beim Parteitag in Köln am Wochenende angekündigt, die AfD werde „eine echte Oppositionspartei für Deutschland“ sein.

Bei ihrem Parteitag in Köln, hatte die AFD mehrheitlichgegen einen Antrag ihrer Parteivorsitzenden Frauke Petry gestimmt, sich für eine realpolitische Parteistrategie auszusprechen und einen klaren Kurs zu bestimmen. Zuvor hatte Petry bereits in einer Videobotschaft angekündigt, bei den Bundestagswahlen weder als Spitzenkandidatin, noch als Mitglied eines Spitzenteams auftreten zu wollen.

Aktuell gilt die Partei intern als uneinig. Petry hatte sich bereits mehrfach vom rechten Flügel ihrer Partei,zu dem auch der thüringische AFD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke zählt, distanziert. 

kah

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