Auch in erster Wahlrunde

Umfrage zur Frankreich-Wahl: Macron überholt Le Pen

+
Emmanuel Macron will im April zum Präsidenten gewählt werden

Paris - Am 23. April wird in Frankreich gewählt - die Erfolgsaussichten für Ex-Wirtschaftsminister Macron bessern sich immer weiter.

Update vom 18. Juni 2017: Holt Präsident Emmanuel Macron heute in der Stichwahl die absolute Mehrheit? Wir berichten in einem Live-Ticker zu den Wahlen 2017 in Frankreich.

Update vom 11. Juni 2017: Erhält Präsident Emmanuel Macron in den Parlamentschaftswahlen eine Mehrheit in der französischen Nationalversammlung? Alle Informationen finden Sie im Live-Ticker zur Wahl 2017 in Frankreich.

Update vom 25. April 2017: Ihre Liebe begann, als sie seine Lehrerin war: Wir haben zusammengefasst, was Sie zu Brigitte Macron, der Ehefrau von des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron wissen müssen.

Update vom 23. April 2017: Marine le Pen ist bei der Präsidentschaftswahl 2017 in der Stichwahl. Zum Fakten-Check: Wie schlimm wäre eine Präsidentin Marine le Pen wirklich?

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron liegt in einer Umfrage erstmals schon in der ersten Wahlrunde vor der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Harris Interactive für France Télévisions käme Macron am 23. April auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Le Pen könnte demnach weiterhin 25 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

In der zweiten Wahlrunde würden der Umfrage zufolge 65 Prozent der Befragten dem 39-jährigen Macron ihre Stimmen geben - fünf Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage zuvor. Für Le Pen würden bei der Stichwahl am 7. Mai 35 Prozent der Wähler stimmen, fünf Prozentpunkte weniger als zuvor. 

Unter diesem Link sehen Sie alle Kandidaten für die Wahl in Frankreich im Überblick. Außerdem können Sie den Ausgang des ersten Wahlgangs in unserem Live-Ticker verfolgen.

Fillon verliert trotz Affäre kaum

Meinungsforscher sahen den früheren Wirtschaftsminister Macron bereits als Favoriten für die Präsidentschaftswahl und Nachfolger von Amtsinhaber François Hollande. In den letzten Umfragen lag er in der ersten Wahlrunde jedoch noch knapp hinter der Front-National-Chefin Le Pen. In der Stichwahl wird mit einem deutlichen Sieg des Herausforderers über Le Pen gerechnet - die Rechtspopulistin spekuliert jedoch auf einen „Trump-Effekt“

Der wegen einer Scheinbeschäftigungsaffäre angeschlagene konservative Kandidat François Fillon bliebe der jüngsten Umfrage zufolge auf Platz drei mit 20 Prozent, einem Prozentpunkt weniger. Für den sozialistischen Kandidaten Benoît Hamon würden 13 Prozent der Befragten, für den Linkspartei-Gründer Jean-Luc Mélenchon zwölf Prozent votieren. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 6. bis 8. März 4.533 Wähler befragt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl in Frankreich hat Merkur.de zusammengefasst. Hier können Sie außerdem nachlesen, ab wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist.

AFP

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Spanien will Krise um Katalonien mit Neuwahl beilegen

Ein behutsames Vorgehen statt harter Strafmaßnahmen soll einen Neuanfang mit einer anderen Regierung in Barcelona ermöglichen. Die Separatisten antworten mit neuen …
Spanien will Krise um Katalonien mit Neuwahl beilegen

Militärbündnis erklärt komplette Befreiung von Al-Rakka

Nach Mossul im Irak nun der Verlust von Al-Rakka in Syrien: Der IS verliert immer deutlicher an Boden. Aber auch der Fall seiner letzten großen Bastion heißt noch nicht, …
Militärbündnis erklärt komplette Befreiung von Al-Rakka

Neue Software soll erkennen, woher ein Flüchtling wirklich stammt

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine neue Software im Einsatz. Sie hilft dabei, Ungereimtheiten bei Asylanträgen zu erkennen.
Neue Software soll erkennen, woher ein Flüchtling wirklich stammt

„Hauptsache schwarzer Kaffee!“: Was Politiker-Tweets über die Jamaika-Gespräche verraten

Am Freitagabend war es so weit: Die Union, die Grünen und die FDP führten die ersten Jamaika-Verhandlungen in großer Runde. Twitter-Botschaften der Teilnehmer geben …
„Hauptsache schwarzer Kaffee!“: Was Politiker-Tweets über die Jamaika-Gespräche verraten

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.