Grausame Tat

UNO: IS-Miliz exekutierte 163 Zivilisten bei Flucht aus Mossul

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Schwere Kämpfe in Mossul

Der IS hat sich einmal mehr von seiner grausamsten Seite gezeigt: Die Miliz hat nach UN-Angaben im Irak 163 flüchtende Menschen hingerichtet. Die Leichen ließen die Kämpfer liegen.

Mossul/Genf - Bei ihrer Flucht aus der umkämpften Stadt Mossul im Irak sind nach Angaben der UNO mindestens 163 Zivilisten von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ermordet worden. 

Die Leichen von Männern, Frauen und Kindern hätten am Montag immer noch in den Straßen des Viertels Al-Schira im Westen von Mossul gelegen, sagte UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein am Dienstag in Genf. Die IS-Miliz habe versucht, die Zivilisten an der Flucht aus ihrer Hochburg im Irak zu hindern.

Seit Beginn der Kämpfe in Mossul im Oktober sind bereits mehr als 750.000 Menschen geflohen. In einer weiteren IS-Hochburg, dem nordsyrischen Rakka,

läuft derzeit eine Offensive gegen die Dschihadisten

.

AFP

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