"Das ist unser Wald - Stadtwald bleibt Stadtwald!": FWG lehnt Verkauf ab – CDU auf dem Holzweg

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Pressemitteilung der der Freien Wähler Bad Sooden-Allendorf zum Thema "Verkauf des Stadtwalds":Wald ist Kapital in seiner natürlichsten Fo

Pressemitteilung der der Freien Wähler Bad Sooden-Allendorf zum Thema "Verkauf des Stadtwalds":

Wald ist Kapital in seiner natürlichsten Form. Das trifft in besonderem Maße auf den thüringer Teil des Stadtwaldes von Bad Sooden-Allendorf zu.

Die Amtsleiter von HessenForst und ThüringenForst haben dies überzeugend in einer Sondersitzung des Finanzausschusses am 21. Februar dargelegt. Danach ist dieser Teil des Stadtwaldes besonders wertvoll, und jedes Jahr werden vernünftige Gewinne erwirtschaftet.

Zu Bedenken ist weiterhin, dass nachwachsende Rohstoffe wie Holz, und damit der ganze Wald, an Wert aller Voraussicht nach weiter zunehmen werden. Wenn der Stadtwald jetzt und in Zukunft für die Stadt Gewinne erwirtschaftet, stellt sich die Frage, was die CDU in Wirklichkeit damit bezweckt, einen Verkauf zu befürworten.

Das Problem: Der Haushalt der Stadt Bad Sooden-Allendorf ist jedes Jahr defizitär - 8,10,12 Millionen in den letzten Jahren. Beim Verkauf des Stadtwaldes mit 7 Millionen wird dieses Problem einmalig kaschiert, der Wald und seine Gewinne sind für immer weg. Der Bürgermeister hat damit einmal bessere Zahlen im Haushalt, aber gewonnen ist langfristig nichts.

Wenn die CDU-Fraktion ernsthaft Änderungen für den nächsten Haushalt beabsichtet, ist das so löblich wie unglaubwürdig, da sie erst vor 7 Wochen einem Haushaltsdefizit von 12 Mio für 2012 zugestimmt hat. Um den Haushalt der Stadt zu konsolidieren, darf nicht der Wald verkauft werden, der Gewinne erbringt, sondern defizitäre Einrichtungen müssen auf den Prüfstand.

Der Waldbesitzer Georg von Lüninck weiß eigentlich am Besten, dass man von Wald gut leben kann.

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