Von Quarzen gesteuert

US-Politikerin behauptet, sie sei mit Aliens in Raumschiff mitgeflogen

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In einem Interview bei Américan Tevé spricht Bettina Rodriguez Aguliera von ihren Erfahrungen mit Aliens.

Eine Kongress-Kandidatin aus Miami behauptet, sie habe schon des Öfteren telepathisch mit Aliens kommuniziert - und sei einmal sogar in einem Raumschiff mitgeflogen.

Miami - Bettina Rodriguez Aguliera aus Miami kandidiert als Abgeordnete für das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, um im US-Kongress den Distrikt Florida zu vertreten - und sie behauptet, sie habe schon des Öfteren mit Aliens kommuniziert, wiemiamiherald.com berichtet.  Einmal sei sie sogar in deren Raumschiff mitgeflogen. Die 59-Jährige hatte dies in Interviews vor einiger Zeit ausführlich beschrieben, das lokale Nachrichtenmedium Miami Herald brachte die Aufnahmen im Kontext ihrer Kandidatur erneut zum Vorschein.

Rodriguez war bereits Stadträtin und arbeitet als Unternehmerin, zudem gibt sie Führungsseminare an lokalen Universitäten. Zum ersten Mal hätten die Aliens sie besucht, als sie sieben Jahre alt war. Es habe sich dabei um drei blonde große Wesen gehandelt, zwei davon seien weiblich gewesen, eines männlich. Seitdem seien sie einige Male telepathisch mit ihr in Kontakt getreten. Ob das Raumschiff, in dem sie mitflog, im All unterwegs war oder nur über der Erde schwebte, ist laut dem Online-Portal unklar - es sei ihrer Aussage nach aber von Quarzsteinen gesteuert worden.

Die Aliens hätten ihr zudem einige Dinge erzählt: Beispielsweise gebe es 30.000 Schädel, die sich von Menschenschädeln unterscheiden würden, in einer Höhle auf Malta, das Zentrum der Energie der Welt sei in Afrika und Gott sei eine „universale Energie“. 

Das aktuelle Statement der Politikerin

Gegenüber Miami Herald gab sie auf Nachfrage zu ihren Erlebnissen eine Stellungnahme ab, in der sie ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Aussagen der Vergangenheit jedoch ausspart:

„Seit Jahren behaupten Menschen, unter anderem Präsidenten wie Ronald Reagan und Jimmy Carter oder Astronauten, sie hätten Ufos gesehen. Und Wissenschaftler wie Stephen Hawking sowie Institutionen wie der Vatikan haben erklärt, dass es Billionen von Galaxien im Universum gibt und wir höchstwahrscheinlich nicht alleine sind. Ich persönlich bin Christin und glaube an Gott. Ich gehöre zu der Mehrheit von Amerikanern, die glaubt, dass es intelligentes Leben auf diesen Billionen von Planeten und Galaxien im Universum geben muss.“

Die wiederentdeckten Aufnahmen könnten schwerwiegende Folgen für die Politikerin haben: Für die Kandidatur hatte Rodriguez rund 10.000 Dollar Spenden gesammelt - es sei jedoch möglich, dass einige Spender sich im Licht der Ereignisse zurückziehen.

Rodriguez kritisiert die Berichterstattung

Gegenüber der Washington Post, kritisierte Bettina Rodriguez Aguliera die Berichterstattung von Miami Herald und bezeichnete diese als „Attacke“. Und: Ihre Erfahrung habe nichts mit ihr als Person zu tun oder mit der Vorbildfunktion, die sie in der Gemeinschaft innehabe.

Sie sei geeignet für den Posten, da sie bereits bewiesen habe, dass sie Arbeitsplätze schaffen könne - das brauche der Distrikt am meisten. Außerdem kämpfe sie für Menschenrechte.

Es gibt einige weitere Kandidaten für den Sitz im Kongress. Es bleibt abzuwarten, ob die 59-Jährige ihre Glaubwürdigkeit retten und sich gegen die anderen Anwärter durchsetzen kann.

lr

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