Nach Gewalt in Charlottesville

US-Präsident Trump unterschreibt Resolution gegen Rassismus

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Hat eine Resolution zur Bekämpfung von Rassismus unterschrieben: US-Präsident Donald Trump.

US-Präsident Trump rudert zurück: Nachdem er zunächst die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville verharmloste, hat er nun eine Erklärung unterschrieben, in der er deutlich weiße Nationalisten, Rassisten und Neonazis verurteilt.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat in einer Resolution die Gewalt rechtsextremer Gruppen und weißer Rassisten bei Demonstrationen in Charlottesville im August verurteilt. Wie das Weiße Haus am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte, missbilligt Trump jede Form von Hass, Fanatismus und Rassismus. „Unabhängig von unserer Hautfarbe oder ethnischen Herkunft leben wir alle nach den gleichen Gesetzen, grüßen alle dieselbe Flagge, und wir sind alle vom gleichen allmächtigen Gott gemacht worden“, sagte Trump demnach.

Trump hatte kurz nach den Ausschreitungen zwischen rechtsextremen Demonstranten und Gegendemonstranten in Charlottesville im US-Staat Virginia die Schuld beiden Seiten zugesprochen. Vonseiten der Republikaner und Demokraten wurde er massiv gerügt, weil er Rassisten und Neonazis nicht beim Namen genannt habe.

Während einer Demonstration weißer Nationalisten war damals Gewalt zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten eskaliert. Eine Gegendemonstrantin wurde von einem Auto erfasst und starb. Weitere 19 Menschen wurden verletzt.

Der Kongress drängte Trump diese Woche schließlich dazu, sich in der Resolution klar gegen weißen Rassismus zu positionieren. In der von Abgeordneten des Senats verabschiedeten Erklärung wird der Familie der Verstorbenen Beileid bekundet sowie den Verletzten Unterstützung angeboten. Zudem ist nun klar die Rede von der Missbilligung der Gewalt „weißer Nationalisten und Rassisten, Ku-Klux-Klan, Neonazis und anderen Hassgruppen“.

dpa

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