Moores Beschwerde abgewiesen

Demokrat Jones offiziell Sieger der Senatswahl in Alabama

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Doug Jones ist zum offiziellen Sieger der Senatswahl in Alabama erklärt worden. Foto: John Bazemore

Montgomery (dpa) - Der Demokrat Doug Jones ist offiziell zum Sieger über den Republikaner Roy Moore bei der Senatswahl im US-Staat Alabama erklärt worden.

Montgomery - Die zuständige Kommission bestätigte das Ergebnis, demzufolge Jones den umstrittenen Ex-Richter mit mehr als 22 000 Stimmen Vorsprung geschlagen hat. Rechtsexperten zufolge ist das Wahlkapitel damit endgültig geschlossen. US-Vizepräsident Mike Pence wird somit den Demokraten am 3. Januar vereidigen.

Roy Moore hatte die Nachwahl am 12. Dezember überraschend verloren. Er weigerte sich aber, die Niederlage anzuerkennen. Foto: Brynn Anderson

Für die Konservativen und US-Präsident Donald Trump ist Moores Niederlage schmerzlich: Ihre Mehrheit im Senat in Washington schrumpft damit auf 51 zu 49 Stimmen.

Moore hatte noch in letzter Minute versucht, seine Niederlage abzuwenden, indem er bei einem Gericht in Montgomery Beschwerde gegen das Ergebnis einlegte. Zur Begründung machte er möglichen Wahlbetrug geltend, der untersucht werden müsse. Der zuständige Richter wies die Beschwerde aber zurück.

Moore hatte die Nachwahl in dem Südstaat am 12. Dezember überraschend gegen Jones verloren und weigerte sich seither hartnäckig, die Niederlage anzuerkennen. Der Abstimmung war ein erbitterter Wahlkampf vorausgegangen. Moore ist wegen seiner stramm konservativen Positionen höchst umstritten. Mehrere Frauen werfen ihm zudem sexuelle Belästigung vor. Er bestreitet das und spricht von einer Schmierenkampagne seiner politischen Gegner.

Lügendetektor sollte Vowürfe entkräften

Seiner Beschwerde bei Gericht fügte Moore eine eidesstaatliche Erklärung bei, wonach er sich einem Lügendetektortest unterzogen habe. Dieser habe bestätigt, dass die Vorwürfe "komplett falsch" seien.

Viele Republikaner in Washington waren im Wahlkampf auf Distanz zu dem ehemaligen Richter gegangen. Präsident Trump hatte sich dagegen für seine Wahl stark gemacht.

Stellungnahme Moores

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