Menschen in Texas vor dem Nichts 

Nach „Harvey“: US-Senat bewilligt Fluthilfen und hebt Schuldenobergrenze

Der US-Senat hat Bundeshilfen in Höhe mehrerer Milliarden US-Dollar für die Opfer der Flutkatastrophe in Texas nach Hurrikan „Harvey“ beschlossen.

Washington -  Der US-Senat hat Bundeshilfen in Höhe von 15,25 Milliarden US-Dollar für die Opfer der Flutkatastrophe in Texasnach Hurrikan „Harvey“ beschlossen. Die Entscheidung ist Teil eines Deals zwischen Präsident Donald Trump und den oppositionellen Demokraten. Der Senat hob entsprechend der am Vortag getroffenen Abmachung auch die Schuldenobergrenze an, so dass ein Regierungsstillstand zumindest bis in den Dezember hinein vermieden werden kann. Der Deal muss als Gesamtpaket noch durch das Abgeordnetenhaus.

Der Senat hätte die Fluthilfen niemals ablehnen können 

Mit der Verknüpfung von Fluthilfe und Schuldenobergrenze hatte Trump das konservative Lager seiner eigenen Partei ausgetrickst. Der rechte Flügel der Republikaner, die eine Mehrheit in Senat und Abgeordnetenhaus halten, wollte einer Anhebung der Obergrenze für die Staatsverschuldung nicht ohne weiteres zustimmen. Eine Ablehnung der Fluthilfen für die Menschen in Texas - zudem ein republikanisch regierter Bundesstaat - kam andererseits aber auch nicht in Frage.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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