Abschreckungstraining

USA schicken Langstreckenbomber zu Übungen nach Südkorea

+
Ein B-1B Lancer Bomber landet in Südkorea (Archivbild) 

Nach den jüngsten Atom- und Raketentests Nordkoreas haben die US-Streitkräfte erneut strategische Langstreckenbomber für eine Abschreckungsübung nach Südkorea geschickt.

Seoul - Zwei B-1B-Bomber hätten zusammen mit vier amerikanischen F35B-Mehrzweckkampfflugzeugen und südkoreanischen Kampfjets ihre Angriffsfähigkeiten erprobt, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul am Montag mit. Nach Berichten südkoreanischer Medien wurden dabei Bombenabwürfe nahe der Grenze zu Nordkorea simuliert.

Das Ministerium bezeichnete das Manöver als „Teil eines regulären Abschreckungstrainings“ gegen die Bedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm. Die USA hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach Bomber über Südkorea fliegen lassen, um Stärke zu demonstrieren. Die US-Flugzeuge flogen den Berichten zufolge nach dem Manöver wieder zu ihren Stützpunkten in Japan und auf der Pazifikinsel Guam zurück.

Raketenkonflikt mit Nordkorea verschärft sich weiter

Der Nordkorea-Konflikt heizt sich seit Monaten auf. Trotz der Verhängung neuer Sanktionen des UN-Sicherheitsrats hatte das Land am vergangenen Freitag erneut eine Mittelstreckenraketeüber den Norden Japans hinweg in den Pazifik geschossen.

Der Sicherheitsrat verurteilte zwar den Test, einigte sich aber vorerst auf keine weiteren Schritte. Erst vor einer Woche hatte das wichtigste UN-Gremium die Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atomtests am 3. September erweitert.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance

Angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU haben die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. Olaf …
G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance

Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater

In einem Fernsehinterview macht US-Präsident Donald Trump verwundernde Angaben zur Herkunft seiner Eltern. Kommt sein Vater etwa aus Deutschland?
Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater

Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage

Die Uhr tickt, aber die Verhandlungen zwischen London und Brüssel verlaufen weiter sehr zäh. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab legt jetzt nochmals in Sachen …
Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage

CSU-Politiker über #ausgehetzt-Demonstranten: „Übelste Hetze ohne jeglichen Anstand“

Zehntausende demonstrierten in München gegen die CSU-Politik. Die Partei versuchte mit einer einer eigenen Kampagne gegenzusteuern. Jetzt reagieren CSU-Politiker mit …
CSU-Politiker über #ausgehetzt-Demonstranten: „Übelste Hetze ohne jeglichen Anstand“

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.