Ausweisungen sollen nächste Woche beginnen

Trump will Millionen illegal Eingewanderte „entfernen“

Trump attackiert "New York Times"
+
Donald Trump kündigte die Ausweisung von Millionen illegal Eingewanderter an.

US-Präsident Donald Trump kündigte die Ausweisung von Millionen illegal Eingewanderter an.  Gleichzeitig lobte er Mexiko dafür, dass Menschen auf ihrem Weg in die USA gestoppt werden.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Ausweisung von Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land lebender Einwanderer angekündigt. Die Polizei- und Zollbehörde ICE werde bereits in der nächsten Woche damit beginnen, schrieb Trump am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. „Sie werden ebenso schnell entfernt, wie sie reinkommen“, so Trump. Zugleich lobte er Mexiko. Der südliche Nachbar mache „einen sehr guten Job“, die Menschen auf ihrem Weg in die USA zu stoppen.

USA: Circa elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere

In den Vereinigten Staaten leben schätzungsweise elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Die meisten von ihnen sind „Indocumentados“ aus Lateinamerika. Unter Trump gehen die Behörden verstärkt gegen sie vor. 

Der republikanische US-Präsident hat immer wieder Druck auf Mexiko gemacht, Flüchtlinge aus dessen mittelamerikanischen Nachbarstaaten zu stoppen, bevor sie die US-Grenze erreichen. Aus Ländern wie Honduras, Guatemala und El Salvador fliehen Tausende vor der grassierenden Bandengewalt. Trump hatte Mexiko kürzlich mit Strafzöllen gedroht, um ein härteres Vorgehen gegen Migranten zu erzwingen.

Trump verkündet Abkommenspläne zwischen Guatemala und den USA

Auf Twitter behauptete US-Präsident Trump jetzt, Guatemala bereite sich darauf vor, ein Abkommen zu unterzeichnen, dass es als sicheres Drittland einstufen würde. Die einzigen, die nichts täten, seien die oppositionellen Demokraten im US-Kongress. „Sie müssen dafür stimmen, Gesetzeslücken zu beseitigen und das Asylrecht zu regeln! Wenn das geschieht, ist die Grenzkrise schnell zu Ende!“, schrieb er.

dpa

Kürzlich kam es im Oval Office zu einem Eklat: Während eines TV-Interviews warf Donald Trump seinen Stabschef kurzerhand hinaus.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Vor laufenden Kameras: Trump muss Pressekonferenz unterbrechen - Schüsse vor dem Weißen Haus

Schockmoment in Washington: Vor dem Weißen Haus sind Schüsse gefallen, US-Präsident Donald Trump wurde in Sicherheit gebracht.
Vor laufenden Kameras: Trump muss Pressekonferenz unterbrechen - Schüsse vor dem Weißen Haus

Gewalt-Eskalation nach Wahl in Weißrussland: Oppositionsführerin flüchtet nach Litauen - ein Toter in Minsk

Nach dem umstrittenen Sieg des belarussischen Präsidenten Lukaschenko gegen Oppositionskandidatin Tichanowskaja geht die Regierung brutal gegen Demonstranten vor - die …
Gewalt-Eskalation nach Wahl in Weißrussland: Oppositionsführerin flüchtet nach Litauen - ein Toter in Minsk

Scholz neuer SPD-Kanzlerkandidat: Söder reagiert fassungslos - „Kein Mensch in Deutschland hat Verständnis dafür“

Wohin steuert die SPD? Eine rot-rot-grüne Koalition - auch als Juniorpartner - ist nun offiziell denkbar. Nun ist der Kanzlerkandidat gefunden.
Scholz neuer SPD-Kanzlerkandidat: Söder reagiert fassungslos - „Kein Mensch in Deutschland hat Verständnis dafür“

Trump versucht Merkel „nach jeder Möglichkeit zu demütigen“ - Gabriel urteilt hart über US-Allianz mit Deutschland

US-Präsident Donald Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland. Offenbar hakt es in der deutsch-amerikanischen Freundschaft gleich an mehreren Stellen.
Trump versucht Merkel „nach jeder Möglichkeit zu demütigen“ - Gabriel urteilt hart über US-Allianz mit Deutschland

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.