Trump vor US-Wahl unter Druck

US-Wahl 2020: So wichtig sind die Swing States für Donald Trump

Donald Trump muss bei der US-Wahl 2020 um die Stimmen in den wichtigen Swing States bangen.
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Donald Trump muss bei der US-Wahl 2020 um die Stimmen in den wichtigen Swing States bangen.

Für Donald Trump kommt es bei der US-Wahl 2020 auf die Swing States an. In den bisherigen Umfragen liegt Trump allerdings hinter dem designierten demokratischen Gegenkandidaten Joe Biden zurück.

  • Donald Trump liegt bei den Umfragen zu den US-Präsidentschaftswahlen 2020 zurück.
  • Swing States entscheiden über den Ausgang der US-Wahl 2020.
  • Laut Umfragen der New York Times liegt Donald Trump in gleich sechs entscheidenden Swing States zurück

Wenn am 3. November die 59. Präsidentschaftswahlen 2020 in den USA stattfinden, haben einige wenige Bundesstaaten eine besondere Bedeutung für den Ausgang der Wahl: sogenannte Swing States. Während sich die Republikaner um den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ihren Stimmen in den als konservativ geltenden Staaten wie Oklahoma oder Texas relativ sicher sein dürften und sich die Demokraten traditionell über die Wahlmann-Stimmen aus dem liberalen Kalifornien freuen, ist der Ausgang der Wahl in den Swing States bis zum Schluss relativ offen.

Das gilt unter anderem für die Bundesstaaten Florida, Pennsylvania, Minnesota, Georgia oder Ohio. Staaten, in denen sich sowohl Trump und die Republikaner, als auch die Demokraten Chancen auf den Wahlsieg ausrechnen und die traditionell hart umkämpft sind. Auch bei der US-Wahl 2020 wird ihnen wieder eine besondere Bedeutung zukommen. Insbesondere eine Wahl-Pleite im größten Swing state Florida wäre für Donald Trump ein herber Verlust.

Swing States als Zünglein an der Waage: Donald Trump in Umfragen zurück

Im US-Wahlsystem erhält ein Kandidat alle Wahlmann-Stimmen eines Bundesstaates, egal wie knapp oder wie deutlich die Abstimmung ausfällt. Wie viele Wahlmann-Stimmen das am Ende tatsächlich sind, variiert je nach Einwohnerzahl des entsprechenden Bundesstaates. In Florida, dem Staat mit der dritthöchsten Einwohnerzahl der USA, sind es 29 von insgesamt 538. Umso wichtiger ist der Wahlerfolg im „Sunshine state“ für Donald Trump, der laut Umfragewerten der New York Times in den sechs wichtigen Swing States Wisconsin, Pennsylvania, Arizona, North Carolina, Michigan und eben Florida knapp hinter Joe Biden liegt.

Wie wichtig insbesondere der größte Swing State Florida für Donald Trump tatsächlich werden kann, zeigt auch das Beispiel der US-Wahl aus dem Jahr 2000. Damals lag George W. Bush nach der ersten Zählung in Florida so knapp vor dem demokratischen Gegenkandidaten Al Gore, dass eine zweite Auszählung vorgenommen werden musste. Die 29 Stimmen aus Florida waren am Ende entscheidend für den Wahlausgang zugunsten von Bush.

Noch gut drei Monate bis zur US-Wahl: Donald Trump muss um die Swing States kämpfen

Für eine Prognose über den Ausgang der US-Wahlen 2020 ist es allerdings noch zu früh. Schließlich ist der zuletzt negative Umfragetrend für Donald Trump nichts Neues. Bereits vor den Präsidentschaftswahlen 2016 sahen die meisten Umfragen die demokratische Kandidatin Hillary Clinton in zahlreichen Swing States vorne, am Ende profitierte Trump aber wesentlich von den Wahlerfolgen in Florida, Pennsylvania und Ohio. In den verbleibenden gut drei Monaten bis zum Wahltag am 3. November kann die Stimmung in den USA auch schnell wieder umschlagen.

Die Demokraten beginnen ihren Nominierungs-Parteitag in Milwaukee: Der gemäßigte Joe Biden soll Donald Trump stoppen. Den jungen Linken in der Partei ist er zu moderat.

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