Zumindest laut dem US-Handelsminister

USA will TTIP-Gespräche wieder aufnehmen

Freihandelsabkommen TTIP
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Freihandelsabkommen TTIP: Werden die Verhandlungen wieder aufgenommen?

Der US-Handelsminister ist „offen“ für neue TTIP-Verhandlungen, doch US-Präsident Donald Trump sendet gänzlich andere Signale. Wie wird es mit TTIP weitergehen?

Washington - Die USA haben sich "offen" für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über das TTIP-Freihandelsabkommen gezeigt. Es sei sinnvoll, die Gespräche über TTIP fortzusetzen und eine Lösung zu erarbeiten, "die das Handelsvolumen erhöht und gleichzeitig unser Handelsdefizit reduziert", sagte US-Handelsminister Wilbur Ross am Dienstag (Ortszeit) dem Sender CNBC. Die 2013 begonnenen TTIP-Verhandlungen liegen seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten auf Eis.

Nachdem Trump das transpazifische Freihandelsabkommen TPP im Januar per Dekret aufgekündigte hatte, wurden den Verhandlungen über TTIP kaum noch Chancen eingeräumt. Die Gespräche über das Abkommen waren bereits unter der Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama schleppend verlaufen. Ross sagte nun aber CNBC, es sei kein Zufall, dass sich die USA aus dem TTP-Abkommen zurückgezogen hätten, nicht aber von den TTIP-Plänen.

Merkel und Trump suchen nach gemeinsamer Arbeitsebene

Angela Merkel und Donald Trump geben sich zum Abschluss einer gemeinsamen Pressekonferenz die Hand. Foto: Pablo Martinez Monsivais
Angela Merkel und Donald Trump geben sich zum Abschluss einer gemeinsamen Pressekonferenz die Hand. Foto: Pablo Martinez Monsivais © Pablo Martinez Monsivais
Bundeskanzlerin Merkel und Donald Trump bei ihrer Pressekonferenz im East Room des Weißen Hauses. Foto: Evan Vucci
Bundeskanzlerin Merkel und Donald Trump bei ihrer Pressekonferenz im East Room des Weißen Hauses. Foto: Evan Vucci © Evan Vucci
US-Präsident Trump empängt Kanzlerin Merkel vor dem Westflügel des Weißen Hauses in Washington. Foto: Pablo Martinez Monsivais
US-Präsident Trump empängt Kanzlerin Merkel vor dem Westflügel des Weißen Hauses in Washington. Foto: Pablo Martinez Monsivais © Pablo Martinez Monsivais
Ein erstes Gespräch im Weißen Haus. Das erste Treffen der beiden Regierungschefs war mit Spannung erwartet worden. Foto: Michael Kappeler
Ein erstes Gespräch im Weißen Haus. Das erste Treffen der beiden Regierungschefs war mit Spannung erwartet worden. Foto: Michael Kappeler © Michael Kappeler
Ehrengarde vor dem Weißen Haus: US-Präsident Trump hat Bundeskanzlerin Merkel in Washington empfangen. Foto: Michael Kappeler
Ehrengarde vor dem Weißen Haus: US-Präsident Trump hat Bundeskanzlerin Merkel in Washington empfangen. Foto: Michael Kappeler © Michael Kappeler
Trump hat angedroht, mit Strafzöllen gegen den hohen deutschen Überschuss im Handel mit den USA vorzugehen. Foto: Pablo Martinez Monsivais
Trump hat angedroht, mit Strafzöllen gegen den hohen deutschen Überschuss im Handel mit den USA vorzugehen. Foto: Pablo Martinez Monsivais © Pablo Martinez Monsivais
Merkel am 04.01.2007 mit US-Präsident George W. Bush. Foto: Shawn Thew
Merkel am 04.01.2007 mit US-Präsident George W. Bush. Foto: Shawn Thew © epa Shawn Thew
Barack Obama bezeichnete die Kanzlerin als seine wichtigste außenpolitische Partnerin und Garantin für Europa und die Welt, sie blieb sparsam mit Lob. Foto: Matthew Cavanaugh
Barack Obama bezeichnete die Kanzlerin als seine wichtigste außenpolitische Partnerin und Garantin für Europa und die Welt, sie blieb sparsam mit Lob. Foto: Matthew Cavanaugh © epa Matthew Cavanaugh
Das Treffen findet in einer schwierigen Phase der deutsch-amerikanischen Beziehungen statt. Foto: Pablo Martinez Monsivais
Das Treffen findet in einer schwierigen Phase der deutsch-amerikanischen Beziehungen statt. Foto: Pablo Martinez Monsivais © Pablo Martinez Monsivais

Trump will gegen deutschen Handelsüberschuss vorgehen

Die Äußerungen fallen in eine Zeit von Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und Deutschland. Erst am Dienstag hatte Trump mit seiner Kritik nachgelegt: Er werde den hohen deutschen Handelsüberschuss und die zu geringen Verteidigungsausgaben nicht hinnehmen, kündigte er an. Trump hat vor allem die deutsche Automobilindustrie im Visier.

Der geplante Handelspakt TTIP zwischen der EU und den USA ist umstritten, auch in Deutschland gibt es immer wieder heftige Proteste. Gegner des Abkommens fürchten vor allem den Abbau europäischer Standards beim Verbraucherschutz und den Einzug von Gentechnik in Lebensmittel in Europa.

AFP

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