Mit deutlichem Vorsprung

Van der Bellen gewinnt Präsidentschaftswahl in Österreich

Alexander Van der Bellen Österreich Wahl
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Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer.
Alexander Van der Bellen Österreich Wahl
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Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe.
Alexander Van der Bellen Österreich Wahl
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Alexander Van der Bellen wird Österreichs neuer Präsident.
Alexander Van der Bellen Österreich Wahl
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Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer.
Norbert Hofer Österreich Wahl
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Norbert Hofer nach seiner Wahl-Niederlage.
Alexander Van der Bellen Österreich Wahl
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Alexander Van der Bellen wird Österreichs neuer Präsident.
Präsidentenwahl in Österreich
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Alexander Van der Bellen wird Österreichs neuer Präsident.
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Alexander Van der Bellen wird Österreichs neuer Präsident.

Bei der Präsidentschaftswahl in Österreich ist ein Triumph der Rechtspopulisten ausgeblieben: Der frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen gewann bei der Wahl am Sonntag deutlich gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer.

Die FPÖ erkannte die Wahlniederlage ihres Kandidaten an und versicherte, dass sie das Ergebnis nicht anfechten werde. Hofer rief die Österreicher nach seiner Wahlniederlage zur Einheit auf.

Laut den Hochrechnungen kommt Van der Bellen auf 53,6 Prozent der Stimmen, der FPÖ-Politiker Hofer auf 46,4 Prozent. Die per Briefwahl abgegebenen Stimmen sollten erst am Montag ausgezählt werden. Insgesamt rund 6,4 Millionen Österreicher waren zur Stimmabgabe aufgerufen.

Hofer schrieb nach Schließung der Wahllokale auf seiner Faceboook-Seite, er sei "unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat". "Ich hätte gerne auf unser Österreich aufgepasst", fügte er hinzu. Nun bitte er aber "alle Österreicher, zusammen zu halten und zusammen zu arbeiten". "Wir alle sind Österreicher, ganz egal, wie wir uns an der Wahlurne entschieden haben", hob Hofer hervor.

Der Rechtspopulist gratulierte in dem Facebook-Eintrag seinem 72-jährigen Rivalen Van der Bellen zu dessen Wahlsieg. Seinen Anhängern dankte Hofer, dass sie ihn "so großartig unterstützt" hätten.

AFP

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