Frühere IS-Hochburg eingenommen 

Viele Tote bei Angriff des IS im Irak

Bei einem Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat im Westen des Iraks sind mehr als 20 Menschen getötet worden, darunter Zivilisten.

Ramadi - Die Extremisten hätten am Mittwoch unter anderem die Universität und einen Wohnkomplex in der Nähe der Stadt Ramadi unter Kontrolle gebracht, hieß es aus irakischen Sicherheitskreisen. Armee und Stammesmilizen hätten sie von dort wieder vertrieben.

Der IS-Sprachrohr Amak erklärte, Kämpfer des Islamischen Staates hätten einen Offizier und zwei Soldaten in ihre Gewalt gebracht. Ramadi - rund 110 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad - ist eine frühere IS-Hochburg. Irakische Sicherheitskräfte hatten die Stadt Ende Dezember 2015 erobert. Wegen des Angriffs am Mittwoch verhängten die Behörden in der Nachbarstadt Falludscha eine Ausgangssperre.

Die Extremisten haben die größten Teile ihrer kontrollierten Gebiete mittlerweile wieder verloren. Derzeit läuft eine Offensive irakischer Sicherheitskräfte auf die Region um die Stadt Hawidscha im Nordirak.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild) 

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