Frühere IS-Hochburg eingenommen 

Viele Tote bei Angriff des IS im Irak

Bei einem Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat im Westen des Iraks sind mehr als 20 Menschen getötet worden, darunter Zivilisten.

Ramadi - Die Extremisten hätten am Mittwoch unter anderem die Universität und einen Wohnkomplex in der Nähe der Stadt Ramadi unter Kontrolle gebracht, hieß es aus irakischen Sicherheitskreisen. Armee und Stammesmilizen hätten sie von dort wieder vertrieben.

Der IS-Sprachrohr Amak erklärte, Kämpfer des Islamischen Staates hätten einen Offizier und zwei Soldaten in ihre Gewalt gebracht. Ramadi - rund 110 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad - ist eine frühere IS-Hochburg. Irakische Sicherheitskräfte hatten die Stadt Ende Dezember 2015 erobert. Wegen des Angriffs am Mittwoch verhängten die Behörden in der Nachbarstadt Falludscha eine Ausgangssperre.

Die Extremisten haben die größten Teile ihrer kontrollierten Gebiete mittlerweile wieder verloren. Derzeit läuft eine Offensive irakischer Sicherheitskräfte auf die Region um die Stadt Hawidscha im Nordirak.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild) 

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Neues Freihandelsabkommen zwischen USA und Südkorea

US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Staatschef Moon Jae In haben am Montag in New York ein neues gemeinsames Freihandelsabkommen für beide Länder unterzeichnet.
Neues Freihandelsabkommen zwischen USA und Südkorea

Kremlkritiker Nawalny nach  Entlassung gleich wieder im Knast

Dritte Festnahme Nawalnys seit Mitte Juni: Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist am Montag sofort nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis erneut …
Kremlkritiker Nawalny nach  Entlassung gleich wieder im Knast

Geht Trumps nächster Minister? - Treffen könnte Entscheidung bringen

Donald Trump hält an seinem Kandidaten für den Supreme Court der USA fest - trotz schwerer Vorwürfe. Derweil droht der nächste Minister seinen Posten zu verlieren. Der …
Geht Trumps nächster Minister? - Treffen könnte Entscheidung bringen

Ende der Krise in Aussicht? US-Prediger Brunson womöglich vor Freilassung

Deutsche Politiker sagen reihenweise das geplante Staatsbankett für den türkischen Präsidenten Erdogan ab. Derweil deutet sich ein Durchbruch zwischen den USA und der …
Ende der Krise in Aussicht? US-Prediger Brunson womöglich vor Freilassung

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.