CDU-Mann aus Hessen

Sorge um Ministerpräsident: Volker Bouffier (CDU) an Hautkrebs erkrankt

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Volker Bouffier ist an Hautkrebs erkrankt. Er unterzieht sich einer Strahlentherapie.

Die CDU sorgt sich um Volker Bouffier. Der Ministerpräsident des Bundeslandes Hessen ist an Hautkrebs erkrankt und muss sich einer Strahlenbehandlung unterziehen. 

Update vom 26. Februar 2019, 16.32 Uhr: Nachdem am Montag bekannt wurde, dass Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an begrenztem Hautkrebs erkrankt ist, äußerte sich auch Michael Boddenberg, CDU-Fraktionschef in Hessen, mit ermutigenden Worten: „Wir kennen Volker Bouffier als absolute Kämpfernatur und wissen um seine Stärke und seinen Willen, auch mit schwierigen Situationen umzugehen“, sagte Boddenberg einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge. 

Volker Bouffier ist an Hautkrebs erkrankt 

Wiesbaden - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist an Hautkrebs erkrankt, will aber während der Behandlung keine Amtspause einlegen. Es handle sich um einen begrenzten Hautkrebs, der durch eine bereits begonnene Strahlentherapie entfernt werden solle, teilte Regierungssprecher Michael Bußer am Montag in Wiesbaden mit. Die Behandlung erfolge ambulant. Der Ministerpräsident werde dabei seine Amtsgeschäfte fortführen.

Der Hautkrebs wurde den Angaben zufolge bei einer Gewebeuntersuchung festgestellt, nachdem sich Bouffier aufgrund eines "unklaren Nasenbefunds" einem Eingriff unterzogen hatte. Bouffier gilt als Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Michael Bußer, Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei und Regierungssprecher in Hessen, hatte gegenüber der Bild-Zeitung erklärt: „Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich aufgrund eines unklaren Nasenbefundes einem Eingriff unterzogen. Bei der feingeweblichen Untersuchung wurde das Vorliegen eines begrenzten Hautkrebses festgestellt, der durch eine bereits begonnene Strahlentherapie entfernt werden soll.“ 

Merkel-Vertrauter Volker Bouffier an Hautkrebs erkrankt: Hat das Auswirkungen auf die Tagespolitik?

Genauere Angaben über die Art der Hautkrebserkrankung gibt es derweil nicht. Vor zehn Tagen hatte Bouffier beim Europa-Parteitag gefehlt - wegen einer Nasen-Operation, wie dort mitgeteilt wurde. Doch was bedeutet die Erkrankung nun für die Geschäfte im Landtag? Vorerst jedenfalls nichts, denn der Ministerpräsident will ja ohne Pause weiter machen. 

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Doch was, wenn er doch einmal ausfällt? Sollte also beispielsweise eine Therapiesitzung in eine Sitzungswoche des Landtags fallen, hätte das auch Auswirkungen auf die denkbar knappe Ein-Stimmen-Mehrheit von Schwarz-Grün im Landtag. Denn Bouffier hat auch ein direktes Landtagsmandat inne, das er in seinem Heimatwahlkreis Gießen holte. Damit würde der Koalition aus CDU und Grünen bei einer etwaigen Abstimmung eine entscheidende Stimme fehlen. 

Merkel-Vertrauter Volker Bouffier an Hautkrebs erkrankt: Fairness-Abkommen mit der Opposition

Doch, dass es überhaupt zu einer wichtigen Abstimmung kommen wird, ist nicht anzunehmen. Dafür sorgt ein Fairness-Abkommen, das verhindert, dass die Opposition die Lage ausnutzen wird. Laut der Hessenschau funktioniert dieses „Pairing-Abkommen“ wie folgt: Es geht darum, Zufallsmehrheiten zu verhindern. Wenn also ein Abgeordneter der Regierungs-Koalition krankheitsbedingt fehlt, dann enthält sich ein Abgeordneter der Opposition der Fairness halber an der jeweiligen Abstimmung.

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Sowohl die SPD als auch die FDP hatten vor Beginn der Legislaturperiode zugesichert, sich bei etwaigen Krankheitsfällen an das Pairing-Abkommen zu halten. SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel und die SPD wünschten Volker Bouffier derweil bereits eine vollständige Genesung und dankten ihm für seine „Offenheit und Souveränität“. Auch die FDP zeigte sich „sehr getroffen“ und ihr Fraktionschef René Rock verband die Genesungswünsche mit der Zusicherung die gewählten Mehrheitsverhältnisse bei einer möglichen Abwesenheit von Bouffier zu gewährleisten.

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