,Vorbildlicher Einsatz trotz schwieriger Umstände'

Eschwege. "Wir sind noch vielfältiger und bunter geworden", freut sich die Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Eschwege, Irma Bender, be

Eschwege. "Wir sind noch vielfältiger und bunter geworden", freut sich die Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Eschwege, Irma Bender, beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Michael Roth über das große Angebot der Familienbildungsstätte. Dabei war es für die Eschweger in den vergangenen Monaten alles andere als einfach.

Da das CDU-geführte Bundesfamilienministerium das Aktionsprogramm für die Mehrgenerationshäuser 2011 zunächst auslaufen ließ und erst auf Drängen der Opposition Anfang 2012 ein neues Programm auflegte, entstand für das Team um Irma Bender eine Finanzierungslücke von einem halben Jahr, die durch viel zusätzliches und ehrenamtliches Engagement aufgefangen wurde, wie sie dem Bundestagsabge-ordneten bei einem seiner regelmäßigen Besuche berichtet. Roth hat die Patenschaft über das von der Evangelischen Familienbildungsstätte getragene Mehrgenerationenhaus übernommen.

SPD-Politiker Roth zollt der Arbeit im Werra-Meißner-Kreis großen Respekt. Er kriti-siert jedoch die aus seiner Sicht unbefriedigende Neuauflage des Programms durch die Bundesregierung. Stellte der Bund zuvor noch 40.000 Euro zur Verfügung, so sind es nunmehr 30.000 Euro. Die übrigen 10.000 Euro müsste der Werra-Meißner-Kreis tragen, "der ohnehin schon finanziell zu stark belastet ist", so Michael Roth. Ende 2014 soll die Förderung nach dem Willen des Ministeriums komplett auslaufen. Und das, obwohl allerorten die vorbildliche Arbeit der Häuser gelobt werde, ergänzt Roth.

Trotz der schwierigen Lage lässt sich das Eschweger Mehrgenerationenhaus nicht von seinen vielfältigen Angeboten für Alt und Jung abbringen, seien es Senioren- und Demenzbetreuer, Vorlesepaten, Familienhebammen und ein Willkommensfrühstück für junge Eltern. Und für Vorschulkinder gibt es unter anderem regelmäßigen Englischunterricht, wo die Kinder mit kurzen Reimen und Liedern lernen, spielerisch mit der fremden Sprache umzugehen. Ein Angebot, das auf die Bedürfnisse der Familien im Werra-Meißner-Kreis gut zugeschnitten ist und beständig verbessert wird, so das Fazit von Michael Roth.

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