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Wahl in Staufenberg: SPD bleibt trotz Verlusten stärkste Kraft

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Von: Florian Renneberg

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Die Wähler in Staufenberg haben heute unter anderem einen neuen Gemeinderat gewählt. Foto: Privat
Die Wähler in Staufenberg haben heute unter anderem einen neuen Gemeinderat gewählt. Foto: Privat © Lokalo24.de

Die SPD ist mit 38,54 Prozent als stärkste Kraft aus der Gemeinderatswahl in Staufenberg hervorgegangen. Dem Parlament gehören vier Gruppierungen an.

Staufenberg. Die SPD im Staufenberger Gemeinderat musste bei der heutigen Wahl deutliche Verluste hinnehmen, bleibt jedoch stärkste Kraft. Mit 38,54 Prozent (-12,15) landeten die Sozialdemokraten vor der CDU mit 30,66 Prozent der Stimmen (-3,09). Die SPD stellt somit künftig acht, die CDU sechs Abgeordnete. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz entschieden die Grünen knapp für sich. Sie kamen auf 14,24 Prozent der Stimmen (-1,32) und landeten damit vor der UWG, die bei ihrer ersten Gemeinderatswahl 13,29 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Beide Fraktionen zählen künftig drei Mitglieder. Auf den Einzelwahlvorschlag Helmut Schauf entfielen 3,26 der Stimmen. Damit verpasst er laut Kommunalen Diensten Göttingen den Einzug in den Gemeinderat.

Die SPD fuhr ihr stärkstes Ergebnis mit 53,47 Prozent im Wahlbezirk Uschlag II ein, die CDU holte ihr stärkstes Ergebnis mit 55,21 Prozent in Spiekershausen, die Grünen schnitten mit 25,66 Prozent im Wahlbezirk Landwehrhagen I am besten ab und die UWG verzeichnete ihr bestes Ergebnis mit 19,68 Prozent im Wahlbezirk Uschlag II. Escherodes Ortsbürgermeister Helmut Schauf schnitt vor allem in seinem Heimatort mit 15,92 Prozent stark ab.

Die Wahlbeteiligung lag bei 54,06 Prozent (2011: 52,93 Prozent).

Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2011 errang die SPD die absolute Mehrheit der Stimmen (50,69 Prozent). Die CDU kam auf 33,75 Prozent und die Grünen auf 15,56 Prozent. Das bedeutete zunächst 12 Sitze für die SPD, 7 für die CDU und 3 für die Grünen.

Im Verlauf der Wahlperiode wurden die Mehrheitsverhältnisse jedoch kräftig durcheinander gewirbelt. Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl 2014 hatten drei Ratsherren die SPD-Fraktion verlassen und sich schließlich in der UWG-Fraktion zusammengeschlossen. Bereits im Jahr 2013 hat die CDU-Fraktion Helmut Schauf ausgeschlossen.

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