Wahlnacht kurios

Was in aller Welt machte Elmo mit Theresa May auf der Bühne?

Die britische Ministerpräsidentin Theresa May (l), nimmt in Maidenhead (Großbritannien) an der Bekanntgabe des Ergebnisses in ihrem Wahlkreis Maidenhead teil. Im Hintergrund: Elmo aus der Sesamstraße.
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Die britische Ministerpräsidentin Theresa May (l), nimmt in Maidenhead (Großbritannien) an der Bekanntgabe des Ergebnisses in ihrem Wahlkreis Maidenhead teil. Im Hintergrund: Elmo aus der Sesamstraße.

Als Theresa May in ihrem Wahlkreis ihr Ergebnis entgegennahm, stand einer mit dabei: Elmo aus der Sesamstraße. Das ist nicht die einzige Kuriosität der Briten-Wahl.

Als die britische Regierungschefin Theresa May in der Nacht auf Freitag in ihrem Wahlkreis Maidenhead das Ergebnis der Neuwahlen entgegennahm, gab das ein kurioses Bild ab: Im Hintergrund stand die Comic-Figur Elmo, bekannt aus der Kinder-Fernsehserie Sesamstraße. Ein Maskottchen? Teil eines merkwürdigen Rahmenprogramms?

Alle Neuigkeiten zum Ausgang der Neuwahlen lesen Sie in unserem News-Ticker. 

Elmo trat zum dritten Mal an

Nichts davon: In dem Elmo-Kostüm steckte ein Kandidat. Er heißt Bobby Smith, ist 34 Jahre alt und schon zum dritten Mal bei einer Wahl in Großbritannien als Kandidat dabei. Angetreten ist er für seine Partei „Gebt mir Elmo zurück“, die sich für die Rechte von Vätern stark macht. Er bekam sage und schreibe drei Stimmen - seinen Wählern konnte er allesamt persönlich die Hand schütteln.

Lord Buckethead bekam 249 Stimmen

Elmo war in Maidenhead nicht der einzige skurrile Kandidat. Lord Buckethead, „der intergalaktische Weltraum-Fürst“, bekam immerhin 249 Stimmen. Der Unbekannte konnte damit einen neuen Rekord feiern. 1987 trat ein Kandidat mit dem gleichen Namen gegen Margaret Thatcher an und holte 131 Stimmen.

Kandidat im Fischstäbchen-Kostüm

Und dann gibt es noch den Kandidaten „Mr.

Der unabhängige Kandidat für den Wahlkreis Westmorland und Lonsdale, Paul Ellis, auch bekannt als „Mr. Fish Finger“.

Fish Finger“. Der Fischstäbchen-Mann, hat in seinem Wahlkreis Westmoreland und Lonsdale 309 Stimmen geholt. Der Kandidat sieht sich als Alternative zum Chef der Liberaldemokraten, Tim Farron.

dpa/smu

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