SPD und Grüne verlieren

Wahlumfrage: Union bei 39 Prozent

CSU-Chef Markus Söder (r.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
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CSU-Chef Markus Söder (r.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Union weiter im Aufwind. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage bleiben CDU und CSU deutlich auf Platz eins. Mit 39 Prozent ist das der derzeit höchste Wert aller größeren Befragungsinstitute und auf dem Niveau vom August 2017.

Berlin (dpa) - Im Zuge der Corona-Krise gewinnt die Union einer Umfrage zufolge weiter an Beliebtheit. Im RTL/n-tv-«Trendbarometer» des Forsa-Instituts steigt die CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 39 Prozent.

Das ist der derzeit höchste Wert aller größeren Befragungsinstitute und auf dem Niveau vom August 2017, also noch vor der vergangenen Bundestagswahl (32,9).

SPD und Grüne verlieren je einen Prozentpunkt und kommen auf 16 beziehungsweise 15 Prozent, wie die am veröffentlichte Umfrage ergab. Die mit der Union regierenden Sozialdemokraten behaupten sich damit wie in der Vorwoche vor den Grünen, die sie monatelang weit überholt hatten, aber nun stark abgesackt sind. Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts.

47 Prozent der Bürger trauen der CDU/CSU derzeit zu, mit den Problemen am besten fertig zu werden. Das sind vier Punkte mehr als vor Ostern. Der SPD trauen dies unverändert 7, den Grünen 3 Prozent der Bürger zu. 5 Prozent halten eine der sonstigen Parteien für politisch kompetent, 38 Prozent keine.

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