Wegen Terrorvorwürfen in U-Haft

Welt24 legt im Fall Yücel Verfassungsbeschwerde in Türkei ein

+
Deniz Yücel.

Die Welt24 GmbH hat in der Türkei Verfassungsbeschwerde gegen die Untersuchungshaft für den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel eingelegt. Lesen Sie, warum sich das Unternehmen dazu entschieden hat.

Das Unternehmen begründet den Schritt vom Dienstag mit der fortdauernden Inhaftierung und der damit einhergehenden Verletzung der Pressefreiheit des Verlags.

„Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, die uns zur Verfügung stehen, um die Berichterstattungsfreiheit unseres Korrespondenten wie auch des Verlags zu verteidigen“, sagte die Geschäftsführerin der Welt24 GmbH, Stephanie Caspar. Die Vorwürfe gegen Yücel nannte sie abwegig. 

Yücel sitzt seit Mitte Februar in Istanbul in Haft. Dem deutsch-türkischen Journalisten werden wegen seiner Artikel zum Kurdenkonflikt und dem gescheiterten Militärputsch im vergangenen Juli "Terrorpropaganda" und "Volksverhetzung" vorgeworfen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigte den "Welt"-Korrespondenten zudem, ein deutscher Spion zu sein. 

Auch die Bundesregierung fordert Yücels Freilassung.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor

Donald Trump und Arnold Schwarzenegger gelten als Intim-Feinde. Nun gibt Schwarzenegger seinem Partei-Kollegen einen vielgeklickten Tipp für eine passende Antwort auf …
Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor

Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku

Schüsse in der Innenstadt von Turku - dann wird ein mutmaßlicher Messerangreifer festgenommen. Gab es noch weitere Angreifer?
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku

Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen

Die verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen nach der EU-Quote lehnt Rumänien ab. Freiwillig will das Land aber nun zumindest1942 Menschen aufnehmen.
Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen

Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot

In Barcelona ist ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast - über 100 Menschen wurden verletzt, mindestens 14 starben. Die Polizei verhinderte in einem Badeort 100 …
Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.