Westerwelle sieht keinen Anlass zur Aufregung über Brüderle

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Bundesaußenminister Guido Westerwelle (r) und Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (beide FDP) unterhalten sich am Donnerstag im Bundestag in Berlin. Mit einer Äußerung zum Zusammenhang zwischen dem Atom-Moratorium und den Landtagswahlen hat Brüderle neuen Streit ausgelöst.

Berlin - FDP-Chef Guido Westerwelle sieht keinen Grund zur Aufregung über angebliche Äußerungen von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) vor Industriellen, wonach das Atom-Moratorium der Regierung mit den Landtagswahlen zusammenhänge.

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“Der BDI hat erklärt, dass das zitierte Protokoll falsch sei“, sagte der Außenminister der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe). “Dem ist nichts hinzuzufügen.“ Nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ soll Brüderle auf einer Veranstaltung des Bundesverbands der Deutschen Industrie über das Atom-Moratorium gesagt haben, vor den Landtagswahlen laste Druck auf der Politik und die Entscheidungen seien nicht immer rational. BDI und Brüderle hatten dementiert.

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