Rechtspopulist provoziert weiter

Wilders beginnt heiße Wahlkampfphase: „Niederlande den Niederländern“

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Geert Wilders provoziert weiter mit seinen Aussagen.

Amsterdam - In Holland geht es in die heiße Phase für die Parlamentswahlen. Rechtspopulist Geert Wilders provozierte nun erneut mit seinen Äußerungen.

Update vom 7. März 2017: Am 15. März wählen die Niederlande ein neues Parlament. Wird die PVV von Geert Wilders stärkste Partei? Kann er Ministerpräsident werden? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl 2017 in den Niederlanden zusammengefasst. Und wir zeigen die aktuelle Umfrage zur Parlamentswahl in Holland. Merkur.de hat bereits zusammengefasst, wo Sie die Niederlande-Wahl 2017 in Deutschland live im TV und im Live-Stream sehen können. Und: Bei Merkur.de erfahren Sie auch, wann es Ergebnisse der Wahl gibt. Denn: In den Niederlanden sind die Wahllokale bis in den Abend hinein geöffnet.

Beschützt durch ein Großaufgebot von Polizisten hat der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders am Samstag die heiße Phase seines Wahlkampfes für die Parlamentswahl am 15. März eröffnet. In Spijkenisse südlich von Rotterdam wiederholte der Chef der Partei für die Freiheit (PVV) vor allem seine Forderung, „die Niederlande den Niederländern“ zurückzugeben. „Dies ist ein historischer Tag und dies werden historische Wahlen“, sagte er vor den Kameras zahlreicher in- und ausländischer Journalisten.

Wilders' rechtspopulistische und islamfeindliche PVV kann verschiedenen Umfragen zufolge mit 27 bis 32 Sitzen im 150 Abgeordnete zählenden Parlament rechnen. Damit wäre sie die mit Abstand stärkste Partei des Landes. Die VVD-Partei des rechtsliberalen Regierungschefs Mark Rutte, die 2012 noch 41 Sitze eroberte, kann jetzt nur noch etwa 23 Sitze erwarten. Nach der Wahl wird eine spannende und schwierige Regierungsbildung erwartet. Wilders versprach, er werde dafür sorgen, dass „die Niederländer (im Land) wieder eine zentrale Rolle spielen“.

dpa

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