Witzenhäuser FDP ist gegen eine ,Hauruck-Aktion’ bei der Planung einer neuen Werrabrücke

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FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Rolf-Dieter Feldmann zum Thema "Neue Werrabrücke Am Weidengraben":"Jahrzehnte waren die politisch Verant

FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Rolf-Dieter Feldmann zum Thema "Neue Werrabrücke Am Weidengraben":

"Jahrzehnte waren die politisch Verantwortlichen nicht in der Lage, die Witzenhäuser Bürger von einem mehrheitsfähigen Standort einer zweiten Werrabrücke zu überzeugen. Jetzt will man in einer Hauruck-Aktion einen Standort durchsetzen, der vielen Menschen in Witzenhausen für die Zukunft eine wesentliche Verschlechterung ihrer Lebensqualität beschert.Eine Brücke am Weidengraben bedeutet nicht nur eine Verkehrsführung mit Schwerlastverkehr durch dicht besiedeltes Wohngebiet, sondern birgt an der Einbiegung Ermschwerder Straße – Schützenstraße, letztere mit starken Gefälle, ein hohes Gefahrenpotenzial für die Häuser Fischer und Rode, sowie auch für die durch die Fußgängerampel auf diese Seite geleiteten Fußgänger. Eine kaum lösbare Aufgabe ist auch der Engpass über dem Schwanenteich.

Die Eile, mit der ein Beschluss des Stadtparlamentes für den Standort am Weidengraben herbei geführt werden soll, die Aussage, andere Standorte sind geprüft worden und nur der "Am Weidengraben" kann kurzfristig finanziert und umgesetzt werden, haben den FDP-Ortsverbandsvorsitzenden  Rolf-Dieter Feldmann bewogen, gemeinsam mit dem FDP Landtagsabgeordneten Jochen Paulus bei der Landes- und Bundesregierung nachzufragen, welche anderen Möglichkeiten geprüft wurden. Hierzu fehlt noch die Antwort.

Der FDP-Ortsverband hat mehrfach als Alternative die Linienführung der ehemaligen Südbahnstrecke, beginnend am Stieg,  vorbei an dem ehemaligen Südbahnhof, über die Werra und danach ineinem Bogen Richtung "Schelen Esel" mit Anschluss an die B 80, vorgetragen. Dieser Vorschlag beinhaltet den geringsten Kontakt mit  Wohngebieten, kaum neue Eingriffe in die Natur und Stadtnähe. In großen Teilen der Bevölkerung und bei namhaften Politikern der Region wurde diese Idee positiv aufgenommen; aber von den jetzigen, verantwortlichen, Initiatoren scheinbar nicht mit dem notwendigen Nachdruck vorgetragen oder nicht berücksichtigt.

Eine solche, für die Stadtentwicklung zukunftsweisende Entscheidung, abhängig zu machen von Geld und einer kleinen Gruppe Entscheidern, hält der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Feldmann für sehr gewagt, wenn nicht sogar unverantwortlich. Solch eine Entscheidung bedarf aus seiner Sicht einer großen Bürgerbeteiligung und einem Bürgerentscheid. Hier ist direkte Demokratie angesagt.Nicht weit von Witzenhausen, in Oberrieden, wurde eine Umgehungsstraße mit Tunnel gebaut, um die Menschen vor der direkten Belastung des Straßenverkehrs zu schützen;- in Witzenhausen baut man eine Brücke an einem Standort, der genau das Gegenteil bewirkt."

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