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Hillary Clinton über Wladimir Putin: Er sieht sich als Messias

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Von: Helena Gries

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Wladimir Putin sieht sich selbst als Messias - das sagt zumindest die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton. (Archivbild)
Wladimir Putin sieht sich selbst als Messias - das sagt zumindest die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton. (Archivfoto) © Mikhail Metzel / dpa

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich über Wladimir Putin geäußert. Er glaube von sich, der Messias zu sein.

Washington D.C./Moskau – Wladimir Putin sieht sich selbst als Messias - das sagt zumindest die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton. Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, hat sich Clinton kürzlich über den russischen Präsidenten geäußert.

Demnach erinnert sich Clinton, dass sie zwischen 2009 und 2013, als Putin Premierminister von Russland war, eng mit ihm zusammengearbeitet hat. Die Beziehung habe sich allerdings verschlechtert, als Clinton die Wahlen kritisierte, die ihn 2012 in die Präsidentschaft zurückbrachten.

Hillary Clinton über Wladimir Putin: Russischer Präsident mag keine Kritikerinnen

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der Demokraten sagte Berichten des Guardian zufolge weiter: „Putin mag keine Kritiker, besonders keine weiblichen.“ Putin soll Clinton gegenüber nach den Wahlen 2012 sehr feindlich gesinnt sein. Als sie im Jahr 2016 als Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei bei den US-Wahlen gegen Donald Trump angetreten ist, soll Putin Trump mit allen Mitteln zur Wahl gebracht haben. Auch heute noch gilt Trump als sehr von Putin eingenommen.

Während der Zusammenarbeit mit dem russischen Präsidenten habe Clinton „seinen fast messianischen Glauben an sich selbst und seine Bestimmung“ sowie sein „Ziel, das imperiale Russland wiederherzustellen“, miterlebt. Die ehemalige Außenministerin der USA warnte daraufhin, dass Putin zu einer Bedrohung für Europa und den Rest der Welt werden würde.

Als Putin in die Ukraine einmarschierte und der Ukraine-Krieg begann, war Clinton eigenen Angaben zufolge nicht überrascht. Allerdings sei sie sehr angenehm überrascht gewesen, wie effektiv sich die Regierung von Wolodymyr Selenskyj und das Land im Ukraine-Konflikt verteidigten.

Berichten des Guardian zufolge fordere Clinton die Schaffung eines Gerichtsverfahrens, wie es beispielsweise auch nach den Balkankriegen abgehalten wurde. Einzelne Russen sollten so für ihre Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden. Allerdings räumte sie gleichzeitig ein, dass es schwierig sei, ein Staatsoberhaupt zu verfolgen. (hg)

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