Nach Spinner-Rücktritt

Dreierpack von Terodde - Köln festigt Tabellenspitze

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Simon Terodde ist der Mann des Spiels.

Der 1. FC Köln hat die Tabellenführung in der 2. Bundesliga ausgebaut. Großen Anteil am Sieg hatte Terodde mit einem Dreierpack. 

Update vom 10. April 2019: Drama im Fußball-Stadion! Nach dem Zweitliga-Spiel MSV Duisburg gegen 1. FC Köln rannte FCK-Trainer Markus Anfang wegen eines medizinischen Notfalls aus dem Stadion.

Köln - Tabellenführer 1. FC Köln bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga trotz der Führungsquerelen sportlich in der Spur. Die Geißbock-Elf feierte nicht zuletzt dank eines Dreierpacks von Simon Terodde gegen Arminia Bielefeld einen 5:1 (2:0)-Erfolg und damit ihren vierten Sieg in Folge. Der FC hat jetzt wieder vier Punkte Vorsprung auf die schärfsten Verfolger Union Berlin und den Hamburger SV.

Terodde stellt eigenen Rekord ein

Dominick Drexler (14.), nach herrlichem Steilpass von Marco Höger in den Strafraum, erzielte das frühe Führungstor für den Spitzenreiter. Terodde (21.) erhöhte per Kopf, die Vorarbeit per Eckball leistete Johannes Geis. Nach Alleingang erhöhte der Kolumbianer Jhon Cordoba (48.) mit seinem zwölften Saisontor auf 3:0, ehe erneut Terodde (69., 90. ) seine Saisontreffer 25 und 26 folgen ließ. Andreas Voglsammer (71.) gelang das Bielefelder Ehrentor (71.). Es war der fünfte FC-Sieg in Folge gegen die Arminia. Für die Ostwestfalen war es erst die zweite Niederlage in sieben Spielen in diesem Jahr.

"Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Es war ein richtig gutes Spiel heute, es war der vierte Sieg in Folge. Jetzt wollen wir in Duisburg nachlegen", sagte FC-Coach Markus Anfang.

Präsident Werner Spinner trat nach Dissonanzen mit Sport-Geschäftsführer Armin Veh zurück

Am vergangenen Mittwoch hatte Präsident Werner Spinner nach heftigen Dissonanzen mit Sport-Geschäftsführer Armin Veh seinen Rücktritt erklärt. Am Samstag wurden weitere Details bezüglich der Demission bekannt, der Graben in der FC-Führung war wesentlich tiefer als angenommen.

Augenscheinlich hatte sich der Ex-Präsident per Sprachnachricht aus dem Skiurlaub für die Trennung von der Geschäftsführung oder von Anfang ausgesprochen. Die anderen Vorstandsmitglieder Toni Schumacher und Markus Ritterbach leisteten dem Spinner-Wunsch allerdings nicht Folge.

SID

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