Sechs Tore in Paderborn

Köln wieder ohne Sieg - und überholt dennoch den HSV

1. FC Köln - 1. FC Heidenheim
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1. FC Köln - 1. FC Heidenheim

Nach zwei Spielen ohne Sieg stand der FC Köln in Heidenheim unter Zugzwang. Mit dem Sieg wurde es wieder nichts - doch immerhin haben sich die Domstädter die Tabellenführung zurück erkämpft. Ein Spektakel lieferten Paderborn und Sandhausen.

Dem 1. FC Köln droht nach einem Heim-Remis gegen den FC Heidenheim der Verlust der Tabellenführung. Die Domstädter mussten sich am elften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit einem 1:1 (0:1) gegen den FC Heidenheim begnügen und können am Sonntag sowohl vom FC St. Pauli als auch Union Berlin an der Spitze abgelöst werden. Arminia Bielefeld kassierte beim 0:1 (0:0) bei Erzgebirge Aue die vierte Niederlage in Folge, der SC Paderborn und SV Sandhausen trennten sich 3:3 (1:2).

In Köln glich Serhou Guirassy (58.) für den FC, der im sechsten Heimspiel der Saison zum vierten Mal ohne Erfolg blieb, zumindest noch aus. Zuvor hatte sich der FC zu Hause 1:2 dem MSV Duisburg geschlagen geben müssen. Timo Beermann (9.) hatte Heidenheim in Front gebracht.

Vor 50.000 Zuschauern begann der FC nervös. Nach einer von Nationalspieler Jonas Hector verursachten Ecke köpfte Beermann gegen passiv verteidigende Kölner zur Gästeführung ein. Köln benötigte eine Ecke für den Ausgleich. Das weitere Anrennen bis zum Schlusspfiff blieb unbelohnt.

Arminia Bielefeld rutscht in den Tabellenkeller der 2. Bundesliga

Immer dünner wird die Luft derweil für die Arminia. Auch in Aue traten die Ostwestfalen äußerst ideenlos auf. Die Strafe folgte in der 66. Minute, als Jan Hochscheidt den Zweitliga-Debütanten Philipp Klewin im Tor der Bielefelder mit einem Schuss unter die Latte düpierte. Klewin ersetzte den verletzten Stammkeeper Stefan Ortega.

Zu allem Überfluss verlor Bielefeld Kapitän Fabian Klos, der früh mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste. Der FC Erzgebirge durfte derweil in der äußerst schwachen Begegnung den dritten Heimsieg der Saison feiern und kletterte ins gesicherte Mittelfeld.

Paderborn dreht das Spiel 

Der SV Sandhausen bleibt derweil unter Uwe Koschinat auf dem Weg nach oben. Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer kamen die Kurpfälzer beim SC Paderborn zu einem 3:3 (2:0) und haben die Nichtabstiegsplätze in Reichweite.

Fabian Schleusener (14.) und Andrew Wooten (27., 83.) trafen für die Gäste beim starken Aufsteiger, der die Partie durch die Tore von Babacar Gueye (35.), Bernard Tekpetey (66.) und den eingewechselten Marlon Ritter (80.) zwischenzeitlich gedreht hatte.

SID

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