Alles vorbei für Kaiserslautern? 

Tabellenführer Düsseldorf kann wieder siegen - St. Pauli in Abstiegsnot

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Fortuna Düsseldorf siegt wieder - und schaut Richtung 1. Liga.

Riesenjubel in Düsseldorf, große Trauer in Kaiserslautern: In der 2. Fußball-Bundesliga zeichnen sich sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Abstiegskampf erste Entscheidungen ab.

Düsseldorf/Kaiserslautern - Die Fortuna beendete am 31. Spieltag nach drei Niederlagen in Serie ihre Krise und setzte vor dem Topspiel am Montag zwischen Kiel und Nürnberg (20.30 Uhr/Sky) die ärgsten Verfolger erheblich unter Druck. Im Tabellenkeller steht der FCK vor dem Absturz in die 3. Liga und beim FC St. Pauli setzt das große Zittern ein.

Befreiungsschlag für Düsseldorf: 3:0-Sieg gegen Ingolstadt

Düsseldorf landete gegen den FC Ingolstadt einen befreienden 3:0 (2:0)-Sieg, durch den die Rheinländer die Weichen klar Richtung Bundesliga-Rückkehr stellten. Drei Spieltag vor Saisonende hat sich das Team von Trainer Friedhelm Funkel durch die Tore von Rouwen Hennings (7.), Niko Gießelmann (40.) und Robin Bormuth (65.) einen vorübergehenden Vorsprung von sieben Punkten auf Relegationsplatz drei erarbeitet.

Am Montag können die Düsseldorfer entspannt verfolgen, wie sich Holstein Kiel und der 1. FC Nürnberg im direkten Duell schlagen. Für die Norddeutschen ist es die erste Partie nach dem angekündigten Abschied von Trainer Markus Anfang im Sommer zum 1. FC Köln. "Wir können drei Spieltage vor Ende auf einen direkten Aufstiegsplatz klettern, das ist Ansporn genug", sagte Dominick Drexler. "Wir haben alle Fähigkeiten und das Potenzial, um in Kiel zu gewinnen", hielt FCN-Coach Trainer Michael Köllner dagegen.

Regensburg in Lauerstellung - St. Pauli im Abstiegsstrudel

Kiel braucht mindestens einen Punkt, um Rang drei zu untermauern, denn Jahn Regensburg lauert. Mit 47 Punkten fehlen dem Team von Trainer Achim Beierlorzer nach einem 3:1-Erfolg gegen St. Pauli nur noch zwei Punkte auf den Relegationsplatz. Arminia Bielefeld (0:0 in Braunschweig) und der VfL Bochum (1:1 in Fürth) konnten den Abstand auf die Aufstiegsränge dagegen nicht wie erhofft mit drei Punkten verkürzen.

Während sich in der Spitze immer mehr die großen Gewinner der Saison abzeichnen, bleibt es im Tabellenkeller unheimlich eng. St. Pauli gerät dabei als 16. in echte Not. Am Sonntag sah sich Sportdirektor Uwe Stöver gar zu einem Bekenntnis zu seinem glücklosen Coach gezwungen. "Der Trainer ist Markus Kauczinski und das wird so bleiben", sagte Stöver nach der dritten Niederlage in Serie. 

Dem 1. FCK fehlen nun acht Punkte

Noch schlechter stehen nur der 1. FC Kaiserslautern und Darmstadt 98 (1:1 in Sandhausen) da. Der FCK hat nach dem 0:1 im Abstiegskrimi gegen Dynamo Dresden acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. St. Pauli hat dagegen weiter alle Chancen, sich aus der gefährlichen Situation zu befreien. Bis Platz 9 sind es lediglich vier Punkte. Die halbe Liga muss weiter zittern. Dazu gehören auch Erzgebirge Aue und selbst der MSV Duisburg, der am Sonntag 3:1 im Erzgebirge gewann.

SID

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